In der Meistergruppe

Hartberg schreibt weiter am großen Fußball-Märchen

Steiermark Newsletter
09.03.2026 10:30

Abstiegskandidat oder graue Maus der Liga – was haben die Experten auch diese Saison im Vorfeld die Hartberger alles geheißen. Doch die Oststeirer strafen ohnehin seit Jahren alle Kritiker Lügen, eilen von Erfolg zu Erfolg. Am Sonntag fixierte die Schmid-Elf den Einzug in die Meistergruppe. Ein nächstes Kapitel im Hartberger Fußball-Märchen. 

Die Geschichte der Hartberger Fußballer erinnert stets ein wenig an die Gallier im beliebten Asterix-Comic. Aber auch ohne Zaubertrank schlagen sie die großen Gegner, überraschen Jahr für Jahr. Auch heuer wieder.

Mit einem Mini-Etat, gerade einmal drei Mitarbeitern und Trainingsplätzen, die mit der ganzen Umgebung geteilt werden müssen, mauserte sich die vermeintlich „graue Maus der Liga“ zur Sensationsmannschaft und spielt mit dem Einzug in die Top-Sechs in diesem Fußball-Frühjahr wieder im Konzert der Großen mit.

Hartberg jubelt über den Einzug in die Meistergruppe.
Hartberg jubelt über den Einzug in die Meistergruppe.(Bild: GEPA)

Sturm, Salzburg, LASK, Austria und Rapid heißen die Gegner in der Meistergruppe. Die großen Klubs gegen das kleine Hartberg. Ein volles Stadion ist garantiert, der Klassenerhalt in trockenen Tüchern. Was beeindruckt: Während andere Bundesligisten Millionen für neue Spieler ausgeben, setzen die Steirer auf junge Talente. Gerade einmal 25.000 Euro gab Sportchef Erich Korherr heuer für Transfers aus. Neidvoll blicken viele (Groß-)Klubs ins beschauliche Hartberg.

Der Einzug in die Top-Sechs ist für Hartberg schon jetzt quasi gleichzusetzen mit einem Meistertitel, der theoretisch zwar noch möglich wäre, allerdings fast schon kitisch wäre.

Wobei: Erinnern Sie sich noch an Leicester City im Jahr 2016? Auch den englischen Klub hatte in der Premier League vor zehn Jahren keiner am Zettel. Statt Liverpool, Arsenal, Manchester City oder ManUnited holte am Ende der damalige Klub von Ex-Nationalspieler Christian Fuchs den Titel. Träumen ist ja noch erlaubt...

Rang eins – trotz Trainerwechsel und einiger Abgänge
Träumen darf freilich auch der SK Sturm. Trotz Trainerwechsel und einiger Abgänge von Leistungsträgern wie Tomi Horvat landete die Ingolitisch-Elf am Ende des Grunddurchgangs durch das 2:0 gegen Altach doch noch auf Rang eins. Auch nach der Punkteteilung startet der Meister also demnach in der Poleposition in die Meistergruppe. Dort ist heuer alles möglich. So eng war die Liga seit Jahren nicht. Und mittendrin: die zwei Steirer-Teams Sturm und Hartberg.

In der Qualirunde muss hingegen der GAK um den Klassenerhalt kämpfen. Das 0:2 am Sonntag in Tirol war wieder ein Rückschritt. Was dennoch Hoffnung macht? Die Mannschaft zeigt ein anderes Gesicht als noch im Herbst, hat mehr Qualität. Und durch die halbierten Punkte rückt alles wieder näher zusammen...

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