Festnahme nach einem bewaffneten Raubüberfall auf eine Bank in Niederösterreich: Ein auffällig großer Unbekannter war im Jänner in das Geldinstitut gekommen und hatte mit vorgehaltener Waffe Bares gefordert. Nun klickten für den Zwei-Meter-Mann in Wien die Handschellen.
Kurz vor Mittag hatte der Täter, maskiert mit einer FFP2-Maske, am 21. Jänner die Bank in Haringsee im Bezirk Gänserndorf betreten, seine Waffe gezogen und die beiden Angestellten bedroht. Mit Bargeld in der Höhe von rund 20.000 Euro ergriff der Unbekannte die Flucht, eine Fahndung verlief negativ. Sogar 1500 Euro Belohnung wurde seitens der Bank für Hinweise, die zur Ausforschung und Festnahme des Unbekannten führen, ausgelobt.
In Wiener Wohnung geschnappt
Ein 48-jähriger Österreicher konnte im Zuge der Ermittlungen als mutmaßlicher Täter ausgeforscht werden. Am Dienstag zog sich die Schlinge um den als U-Boot im Land lebenden Verdächtigen zu: Einsatzkräfte lokalisierten den 48-Jährigen in einer Wohnung im Bezirk Landstraße. Ermittler der Raubgruppe nahmen mit Unterstützung der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität des Landeskriminalamtes Niederösterreich den mutmaßlichen Räuber fest.
Kleidung und Waffe sichergestellt
„Bei der anschließend durchgeführten Hausdurchsuchung an einer bekannten Aufenthaltsadresse des Beschuldigten im Bezirk Gänserndorf konnten die Polizeibediensteten die bei dem Raubüberfall getragene Täterbekleidung – eine rote Kapuzenjacke, dunkelblaue Jeans und Sneakers – und die Tatwaffe, eine schwarze C02-Pistole, sicherstellen“, teilte Polizeisprecherin Daniela Weissenböck am Mittwoch mit.
Der 48-Jährige legte im Zuge der Einvernahme ein Geständnis ab. Er wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Korneuburg in die Justizanstalt Korneuburg eingeliefert.
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