Mehr Schutz für Kinder

Diese Fahrradstrecken sollten entschärft werden

Wien
01.06.2026 16:01

Am vergangenen Wochenende strampelten 1100 Wiener für mehr Sicherheit auf den Schulwegen. Zwar wurde seitens der Stadt schon einiges verbessert, es gebe aber noch Schwachstellen, sagen die Organisatoren. 

Beim Museumsquartier versammelten sich am Wochenende 1500 Erwachsene und Kinder zu einer Raddemo durch die City. Kidical Mass, ein Projekt der Fahrradlobby, hat dazu aufgerufen. Nicht zum ersten mal. Das Ziel: Schulwege sicherer zu machen. Zwar hat die Stadt schon einiges getan.

Doch nach Ansicht der Organisation sollten vor allem diese stark befahrenen Strecken verbessert werden, weil es hier (noch) keine eigenen Fahrradstreifen gibt:

  • 12. Bezirk: Wilhelmstraße.
  • 9. Bezirk: Alser Straße und Liechtensteinstraße.
  • 5. Bezirk: Margaretenstraße.
  • 6. Bezirk: Innere Gumpendorfer Straße.
  • 10. Bezirk: Davidgasse.

Diese Routen decken sich teils mit jenen des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) und stehen nur zum Teil im aktuellen städtischen Ausbauprogramm für Radwege 2025. „Autofreie Zonen vor Schulden und sichere Kreuzungen sind Grundvoraussetzungen, die noch vielerorts fehlen“, erklärt Florian Klein von Kidical Mass.

Positivbeispiele, wo Kindern sicheres Radfahren möglich ist, sind laut VCÖ unter anderem die Begegnungszone Mariahilferstraße, die Fahrradstraße Argentinierstraße, die breiten Radwege auf der Praterstraße und Lassallestraße oder das Supergrätzel Favoriten.

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