Ein Foto, ein kurzer Videoanruf – und die Entscheidung fällt aus der Ferne. Telemedizin verspricht Tempo und Komfort. Doch hinter der makellosen Oberfläche digitaler Bilder verbirgt sich ein Risiko, das bislang kaum jemand auf dem Schirm hat.
Fernkonsultationen gehören mittlerweile für viele Ärzte zum Alltag. Anhand von Fotos oder Videostreams werden Erkrankungen wie Ekzeme oder Warzen diagnostiziert, der Behandlungserfolg beurteilt und der allgemeine Gesundheitszustand eingeschätzt.
Für Patienten ist das praktisch: Sie erhalten eine schnelle Ersteinschätzung, ohne dafür mitunter lange An- und Abreisen sowie Wartezeiten in keimbelasteten Ordinationen in Kauf nehmen zu müssen. Doch die Bequemlichkeit hat einen bislang wenig beachteten Preis, der vor allem der verwendeten Technologie geschuldet ist.
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