Viele Mädchen und Buben sind neugierig, weshalb sie größer werden und was dabei mit ihrem Körper passiert. Daher erklären wir in unserer Rubrik „Kinderleicht erklärt“ alles Wissenswerte zum Thema. So viel sei bereits verraten: Vieles macht dein Körper ganz von allein, bei manchem musst du ihm helfen.
Hast du dich schon einmal gefragt, warum etwa deine Füße größer und deine Arme länger werden – und du immer wieder neue Kleidung und Schuhe brauchst? Das liegt daran, dass du wächst. Wachsen bedeutet: Dein Körper wird „länger“ und du reifst über viele Jahre zum Erwachsenen (auch darin steckt das Wort wachsen) heran.
Aber was passiert dabei genau? In deinem Körper gibt es kleine Bausteine, die Zellen heißen. Diese machen alles möglich: Sie helfen dir zu denken, zu atmen und dich zu bewegen. Wenn du wächst, teilen sich diese Zellen immer wieder.
Alle Organe machen mit
Gewinnst du an Größe, werden deine Knochen länger. Das passiert, weil darin neue Zellen gebaut werden. Das macht deine Knochen auch stark und dich schnell. Dir ist vielleicht im Turnunterricht schon aufgefallen, dass du immer besser laufen und über höhere Hindernisse springen kannst. Auch deine Muskeln wachsen mit, weil dein Körper kräftiger werden muss, wenn du größer wirst. Muskeln sind wie feste Gummibänder und passen sich laufend an, damit du dich gut bewegen, spielen, Dinge tragen kannst und vieles mehr.
Deine Organe wachsen ebenso mit – zum Beispiel Herz, Lunge oder Magen. Denn je mehr du an Größe zulegst, desto mehr Kraft benötigt dein Körper. Zum Beispiel muss dein Herz stärker werden, um mehr Blut durch deinen „mächtigeren“ Organismus zu pumpen. Du siehst, die Natur hat einen ausgeklügelten Bauplan für dich angelegt und dein Körper arbeitet von selbst – du brauchst dir darüber keine Gedanken zu machen.
Mehr Wachstumshormone im Schlaf
Dein Körper weiß auch, wann er „in die Höhe schießen“ soll, weil dein Gehirn ihm Bescheid gibt. In deinem Kopf gibt es nämlich eine kleine Drüse (die sogenannte Hypophyse), die deinen Zellen Botenstoffe mit der Botschaft „Zeit zu wachsen!“ schickt. Diese Nachrichten heißen etwa Wachstumshormon und helfen dir, zur richtigen Zeit größer zu werden.
Wenn du schläfst und dein Körper sich ausruht, produziert er mehr Wachstumshormone und du wächst ein bisschen. Leider kannst du es nicht gleich am nächsten Morgen mit einem Maßband nachmessen. Aber merke dir: Es ist sehr wichtig, genug zu schlafen, damit dein Körper sich gut erholt und wächst. Möchtest du ein „Großer“ werden, solltest du dich außerdem gesund ernähren und viel bewegen. Iss also beispielsweise Gemüse, Obst, Vollkorn- und Milchprodukte sowie Nüsse. Chips, Burger und Süßigkeiten zählen leider nicht zu den gesunden Lebensmitteln.
Dein Körper als „Baustelle“
Du kannst dir das alles noch nicht vorstellen? Dann versuche es mit diesem Beispiel: Dein Körper ist wie eine Baustelle. Das Ziel: ein Haus zu bauen. Die Zellen sind die Bauarbeiter, die Knochen die Holzbalken, die Muskeln sind wie Seile und Maschinen, die das zukünftige Haus bewegen und stark machen. Dein Wachstumshormon wäre der Chef auf der Baustelle, der den Bauarbeitern sagt, wann sie neue Balken und Seile anbringen und höher bauen sollen. Schläfst du, bekommen die Arbeiter mehr Energie und arbeiten besser. So wird dein Körper jeden Tag ein bisschen größer – wie dieses Haus.
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