Der Tag zum Nachlesen

NATO verstärkt Raketenabwehr ++ „Lasst die Kurden“

Außenpolitik
05.03.2026 22:11

Seit dem Beginn des Iran-Kriegs am vergangenen Samstag hat sich der Konflikt weiter massiv ausgeweitet. Nachdem die USA und Israel eine Angriffswelle auf iranische Militär- und Regierungsziele gestartet hatten, wurden in den folgenden Tagen Hunderte weitere Ziele bombardiert. Hier können Sie noch einmal die wichtigsten Geschehnisse vom Donnerstag nachlesen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Am sechsten Tag des Iran-Krieges ist die Golfregion erneut von Angriffen erschüttert worden. Auf den Iran fand die bereits zwölfte Angriffswelle durch Israel statt.
  • Die NATO hat ihre Einschätzung bekräftigt, dass eine in Richtung Türkei geflogene iranische Rakete bewusst auf das NATO-Mitglied abgefeuert wurde.

  • Politologe Peter Neumann vom Londoner Kings College schließt nicht aus, dass sich aus dem Iran-Krieg ein „Dritter Weltkrieg“ entwickeln könnte. Einen Regimewechsel hält er für „unrealistisch“.

  • Die Chefin der UNO-Organisation für Migration Europa warnt vor einer Migrationskrise. Laut Angaben aus dem Libanon soll im Land ein Flüchtlingslager getroffen worden sein.

  • US-Präsident Donald Trump zeigt sich zufrieden mit dem Verlauf des Krieges – und gibt dem Militäreinsatz „15 von zehn Punkten“. Bei der Nachfolge im Iran pocht er auf eine Mitsprache. Auch Israel sieht einen „historischen Erfolg“.
  • In einer vom iranischen Staatsfernsehen ausgestrahlten Botschaft hat ein Geistlicher zu Angriffen auf Israelis und Trump aufgerufen. Beide sollten „bluten müssen“. Der US-Verteidigungsminister rief zum „Durchhalten“ auf.

Die wichtigsten Meldungen des Tages zum Nachlesen:

Israel und die USA fliegen seit Anfang März täglich neue Luftangriffe auf iranische Infrastruktur und haben weitgehend die Lufthoheit über Iran erreicht, während Teheran über seine Verbündeten – etwa die Hisbollah im Libanon – ebenfalls Angriffe auf Israel unterstützt.

Politologe: „Dritter Weltkrieg möglich“
In den ersten Kriegstagen wurden bereits Hunderte Menschen getötet, Tausende Ziele in zahlreichen Städten angegriffen. Gleichzeitig wächst die Gefahr einer Ausweitung. Ein Politologe des Londoner Kings College schließt nicht aus, dass sich aus dem angeheizten Nahostkonflikt und der übrigen geopolitischen Lage ein „Dritter Weltkrieg“ entwickeln könnte.

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