Mit nur 27 Jahren ist Lara P. ans Bett gefesselt. Seitdem die sportliche Steirerin an ME/CFS erkrankt ist, geht es ihr gesundheitlich immer schlechter. Zu schaffen macht ihr aber auch das System: „Niemand kennt sich aus, niemand ist zuständig.“ Ob daran das geplante Versorgungskonzept etwas ändern wird?
Lara P. liegt unter drei Decken im Bett in einem abgedunkelten Zimmer. Ringsum stapeln sich Medikamentenschachteln. Sie trägt eine Maske und eine Sonnenbrille. Jeder Infekt könnte sie noch länger ans Bett fesseln, jeder Lichtstrahl ihre aktuelle Migräneattacke um weitere Tage verlängern.
Klare Gedanken zu fassen, fällt der 27-Jährigen in diesem Zustand schwer – trotzdem bittet sie uns herein, in ihr Elternhaus in Kleinstübing. Sie möchte ihre Geschichte erzählen. Sie möchte öffentlich machen, wie unsichtbar sie sich fühlt. Verloren in einem System, in dem niemand Verantwortung für Patienten wie sie übernimmt.
Noch vor drei Jahren führte die Steirerin ein quirliges Leben. Lara lebte in Graz, arbeitete an der Kunstuni und machte nebenbei die Abendmatura. „Ich war gerne selbstständig und habe alleine gewohnt.“ Und sie liebte es, Sport zu machen: „Klettern, Tanzen, Bogenschießen – ich habe viele Sachen ausprobiert.“
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