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Der Wiener Erzbischof ist erst seit etwa einem Monat im Amt, doch schon muss er sich zahlreichen Beschwerden über Dompfarrer Toni Faber stellen. Dessen Lebensweise und Einstellung zum Zölibat erscheinen zwar lebensnah – doch entsprechen sie nicht unbedingt dem Gehorsam zur alten Tradition, den sich die Katholische Kirche erwartet.
Zwei Männer vereint im Glauben und in der Reformoffenheit – allein: Es trennt sie ihr Auftritt. Der eine verteilt mit dem „Canisibus“ der Caritas Suppen an Bedürftige, der andere tanzt mit Freundin öffentlich auf Bällen. Ja, der Wiener Erzbischof Josef Grünwidl war kaum im Amt, als ihn schon Beschwerden über Dompfarrer Toni Faber erreichten.
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