„Falsche Vorwände“
Rekrutierer für Moskau in Kenia festgenommen
In Kenia ist ein 33-Jähriger festgenommen worden, der Männer unter falschen Vorwänden für den russischen Militärdienst rekrutiert haben soll. Er sei „ein mutmaßlicher Schlüsselakteur in einem umfassenden Netzwerk zum Menschenhandel“, teilten die Ermittlerinnen und Ermittler mit.
In der vergangenen Woche hatte der kenianische Abgeordnete Kimani Ichung‘wah berichtet, dass mehr als tausend Männer aus dem ostafrikanischen Land unter Zwang für den Dienst in der russischen Armee rekrutiert worden seien. Viele von ihnen hätten gedacht, in Russland gut bezahlte Arbeitsstellen zu erhalten. Der Abgeordnete bezog sich dabei auf einen Bericht der kenianischen Geheimdienste und Ermittlungsbehörden.
Die betroffenen Männer haben demnach entweder gar kein oder nur ein sehr kurzes militärisches Training erhalten. Mehrere Kenianer wurden getötet. Der Mann, der jetzt an der Grenze zu Äthiopien festgenommen wurde, soll eine Rekrutierungsagentur betrieben haben. Die Ermittlerinnen und Ermittler sprachen von einem „umfassenden Netzwerk zum Menschenhandel“.
Die ukrainische Führung hat am Mittwoch mitgeteilt, bisher mehr als 1780 Afrikanerinnen und Afrikaner in den Reihen der feindlichen Truppen identifiziert zu haben. Diese kämen aus 36 Staaten. Einige von ihnen seien gefangen genommen worden.
Südafrikaner zurückgekehrt
Der südafrikanische Außenminister Ronald Lamola sagte am Donnerstag, dass mindestens zwei seiner Landsleute im Krieg in der Ukraine getötet worden seien. Elf Südafrikaner kehrten inzwischen wieder in ihr Heimatland zurück. Sie hatten zuvor die Regierung um Hilfe gebeten, nachdem sie ins Zentrum der Kämpfe in der ostukrainischen Donbass-Region geschleust worden waren. Laut dem Außenminister sind noch zwei Männer der Gruppe in Russland, da sie wegen „sehr schwerer“ Verletzungen behandelt werden müssten.









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