Tierisches Wunder

Schutzengel halfen Kalb „Paule“ auf die Welt

Kärnten
25.02.2026 09:00

Überglücklich sind die beiden Kärntner Johann Krassnig und seine Tochter Johanna aus dem Gurktal. Anfang Februar haben sie Zuwachs bekommen: Kalb „Paule“ erblickt das Licht der Welt – wenn auch mit schweren Komplikationen.

„Als wir bemerkt haben, dass eine von unseren jungen Kühen schwanger ist, konnten wir das zuerst nicht glauben“, erzählt der Landwirt. Denn die trächtige Kuh war noch viel zu jung. „Da kann man nichts machen. Normalerweise werden unsere Kühe mit eineinhalb Jahren gedeckt. Und unsere ,Lea‘ war erst ein Jahr alt, als sie im Sommer auf der Weide begattet wurde.“

Tierarzt rettete das Kalb
Und die Kuh entwickelte sich mit dem Kalb im Bauch prächtig. Während der Trächtigkeit gab es keine Komplikationen, doch als sie zu kalben begann, schlugen Besitzer und helfender Tierarzt Herfried Spendier Alarm: offener Nabelbruch! „Der Darm des Kalbes ist aus dem Bauch ausgetreten und die Nabelschnur hat sich dort verwickelt“, erinnert sich der Landwirt.

Doch zum Glück ist alles gut ausgegangen und „Paule“ hat den Eingriff gut überlebt. „Wenn Kalb oder Mutter bei der Geburt sterben, ist das für uns Landwirte ein großer Verlust“, erklärt Johann. Auch Jungmama „Lea“ hat die Geburt gut überstanden.

Süß grinst das Kalb in die Kamera.
Süß grinst das Kalb in die Kamera.(Bild: Elena Überbacher)
Mutter „Lea“ und „Paule“ sind vereint.
Mutter „Lea“ und „Paule“ sind vereint.(Bild: Elena Überbacher)
„Paule“ ist noch etwas wackelig auf den Beinen.
„Paule“ ist noch etwas wackelig auf den Beinen.(Bild: Elena Überbacher)
Derzeit genießen die Tiere ihre Ruhe im Stall. Bald werden sie wieder auf die Alm getrieben.
Derzeit genießen die Tiere ihre Ruhe im Stall. Bald werden sie wieder auf die Alm getrieben.(Bild: Elena Überbacher)

Kalb und Mutter vereint
Beide Tiere sind wohlauf und leben zurzeit im warmen Laufstall, wo ihnen die „Krone“ einen Besuch abstattete. Etwas wackelig ist „Paule“ noch auf den Beinen. Dicht an seiner Seite: Mama „Lea“. Vereinzelt sucht sich das Kalb Nahrung und schmiegt sich ganz nah an die Mutterkuh.

„Bald treiben wir sie wieder auf die Alm“, freut sich Bäuerin Johanna schon. Derzeit hält die Familie neben Mutterkühen auch Schweine und Hühner. Der Hanehof ist bekannt für seine gemütliche Buschenschank und guten Speck. Johann wurde dafür auch schon mehrmals ausgezeichnet.

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