Mural Harbor

Ausstellung mit Covers von Banksy und Basquiat

Oberösterreich
25.02.2026 12:00

Zwischen Stahl und Hafenkränen leuchten Farben: Mural Harbor verwandelt das Linzer Hafengelände in eine der größten offenen Graffiti-Galerien Europas. Man kann sie bei geführten Rundgängen erleben. Neu: Im Foyer der Hafendirektion zeigt man Cover für Vinylschallplatten, die Banksy, Basquiat oder Keith Haring gestaltet haben.

Wo früher nur Container standen, erzählen heute riesige Wandgemälde Geschichten – wild, politisch, poetisch. Mural Harbor, gegründet 2012, ist eine Freiluftgalerie, die Mega-Graffitis von angesagten Sprayern erleben lässt. Heuer werden wieder neue Murals dazukommen, wer sie macht, ist noch geheim.

Als Saisonauftakt eröffnen Mural-Chef Leonhard Gruber und sein Team jedoch eine neue Galerie, sie befindet sich direkt in der Hafendirektion. „Neben Graffiti ist Vinyl unsere große Leidenschaft“, sagt er. Darum führt man in der Auftaktschau beides zusammen: Zu sehen sind 250 Cover für LPs und Singles, die von 50 Graffiti-Artists gestaltet wurden, sagt Kuratorin Michaela Priewasser aka DJ Elasoul.

Plattencover als coole Kunstwerke
Darunter sind Namen wie Jean-Michel Basquiat, Keith Haring, Banksy oder Shepard Fairey. Sie alle haben Cover für Bands und Rocklegenden gestaltet. Raritäten sind ausgestellt. Gruber verrät: „Wir haben in unseren Plattenkisten gegraben, aber auch Schallplatten dazugekauft.“

(Bild: Farbwerk, Liz Blur)
Blick in die Ausstellung
Blick in die Ausstellung(Bild: Farbwerk, Liz Blur)

Walks mit Workshops starten bald wieder
Neben den ganz Großen präsentiert man auch Covers, die Street-Art-Künstler geschaffen haben, die in Mural Harbor mit Graffitis vertreten sind. Dazu zählt etwa Nychos, der in den letzten zwei Jahren auf einer 1000 m² umfassenden Hallenwand ein poetisches Mural gestaltet hat – wir haben darüber berichtet. Die „Mural Harbor Vinyl Selection“ kann man nur im Rahmen von Führungen besuchen. Es gibt das ganze Jahr über Walks, Workshops werden ab April wieder angeboten.

Übrigens: Das alte Gebäude, in dem die Mural-Harbor-Galerie bisher untergebracht war, wird nicht mehr genutzt. „Es ist abbruchreif, darum haben wir einen neuen Ort gesucht – und hier in der Hafendirektion gefunden“, so Gruber.

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