Günter Mayer hat mit kreativen Klecksbüchern weltweit Erfolg. Sein jüngster Zeichenspaß heißt „Hirameki“, das Buch erscheint in 15 Verlagen. Die „Krone“ hat ihn in seinem Atelier besucht, in dem es bunte Katzen und Kleckse gibt.
Es ist ganz einfach: Man braucht ein weißes Blatt Papier, Stifte, Farben, Pinsel und man produziert zuerst einmal Kleckse. Oder man nimmt die im Buch und zeichnet direkt hinein.
Das jüngste Zeichenbuch von Günter Mayer aka Peng nennt sich „Hirameki – Der geniale Zeichenspaß“ (Kunstmann, 21,50 €).
Ein Klecks wird zum Bauch
„Es ist für alle Altersgruppen geeignet“, sagt der Gunskirchner. Worum geht es? „Um Farbflecken, in denen man etwas sieht, und mit wenigen Strichen können sie eine Form annehmen.“ Aus dem Klecks wird mit Strichbeinen und Strichschnabel ein Rabe oder eine Figur.
Bei etlichen Flecken erahnt man rasch, was daraus entstehen könnte. Das ist Absicht. „Hirameki regt die Fantasie an, das Zeichnen geht irgendwie nebenbei“, sagt Mayer über die Technik, die er international bekannt gemacht hat. Es ist bereits das siebte „Hirameki“-Buch und erscheint in 15 Ländern.
Zeichnen contra Digital-Flut
Mayer ist über den Erfolg recht glücklich, denn er hat eine Passion: „Ich will andere Leute zum Zeichnen bringen. Besonders jene, die denken, sie können es nicht.“ Aber warum sollen die Leute mehr zeichnen? „Weil es Spaß macht und eine gute Alternative zur digitalisierten Welt ist. Zeichnen ist eine alte Kulturtechnik, mindestens so wichtig wie die Handschrift.“
Kunstkenner als Karikaturist erfolgreich
Mayer, der auch Kunsthistoriker ist, hatte bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2023 das Medien Kultur Haus in Wels geleitet. „Ich habe aber auch immer gezeichnet“, betont er. Er holte sich Preise wie den „Deutschen Karikaturenpreis“ oder den „British Book Award“. Die nächsten Pläne: „Workshops, Ausstellungen und weitere Bücher“, verrät er.
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