Ach, übrigens...

Die Olympiade beginnt

Vorarlberg
22.02.2026 18:55

Die Olympischen Winterspiele von Milano und Cortina sind bald wieder Geschichte, heute erlischt das Feuer in der Arena di Verona. „Krone“-Autor Harald Petermichl kann es kaum glauben und richtet seine Augen schon wieder in Richtung französische Alpen, wo die nächsten Winterspiele 2030 stattfinden werden.

Vier von 116 Medaillenentscheidungen stehen heute noch an, bevor dann am Abend die große Stunde der Vigili del Fuoco von Milano und Cortina d’Ampezzo schlägt. Denn irgendwann gegen Ende der olympischen Schlusszeremonie wird IOC-Präsidentin Kirsty Coventry in einer Telefonzelle gleich hinter der VIP-Lounge der Arena di Verona die 112 (es geht auch die 115) wählen und die zu allem entschlossenen Florianijünger damit beauftragen, die seit zwei Wochen unkontrolliert lodernden offenen Feuer auf der Piazza Angelo Dibone in Cortina und unter dem Arco della Pace in Mailand zu löschen, bevor diese sich unkontrolliert ausbreiten und größeren Schaden an historischen Bauwerken anrichten können.

Ob davor die bei der Eröffnungszeremonie feierlich herumgeschleppten 92 Eisblöcke gemessenen Schrittes aus der Arena getragen und nach kurzem Fußweg an der Ponte della Vittoria in die Adige/Etsch geworfen werden, ist derzeit nicht bekannt, aber konsequent wäre es. Überhaupt wird eine rechte Geheimniskrämerei um das Programm veranstaltet, wobei es verwunderlich wäre, sänge Andrea Bocelli nicht mal wieder „Nessun dorma“. Jedenfalls werden dann auch die XXV Giochi olimpici invernali Geschichte sein und weltweit wird man mit der Produktion von allerlei Zusammenfassungen der wichtigsten Ereignisse, der größten Momente, der einprägsamsten Bilder beginnen. Beste Chancen, darin aufzutauchen, haben sicher die Krokodilstränen einer völlig überforderten IOC-Präsidentin im Zusammenhang mit dem verbotenen Helm des ukrainischen Skeleton-Racers Wladyslaw Heraskewytsch, aber daraus könnte oder sollte man mit etwas Abstand eine wirklich eigene Geschichte machen.

IOC-Präsidentin Kirsty Coventry war etwas überfordert.
IOC-Präsidentin Kirsty Coventry war etwas überfordert.(Bild: GEPA)

Irgendwann im Laufe des Abends wird gemäß Protokoll die olympische Flagge zusammengefaltet und an eine französische Delegation übergeben werden, damit sie 2030, wenn die 26. Winterspiele in den Regionen Provence-Alpes-Côte d’Azur und Auvergne-Rhône-Alpes abgehalten werden, frisch gebügelt gehisst werden kann. Hier gibt es übrigens jetzt schon Positives zu berichten, denn in einer Liste der geplanten Austragungsorte ist vieles schon mit dem Vermerk „vorhanden“ gekennzeichnet, unter anderem die für die Schlusszeremonie vorgesehene Promenade des Anglais („La Prom“) in Nizza. Vorausschauend und nachhaltig. Für den Eisschnelllauf hingegen müsste man was Neues bauen oder nach Turin bzw. Herrenveen ausweichen, aber das wird schon rechtzeitig entschieden werden. Schließlich ist noch eine ganze Olympiade Zeit, bis es am 1. Februar 2030 endlich losgeht.

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