Österreichs Bevölkerung wächst weiterhin, allerdings flacht sich der Anstieg immer weiter ab. Im Jahr 2025 wuchs die Zahl der in Österreich lebenden Menschen lediglich um 21.900 Personen bzw. um 0,2 Prozent.
Zu Jahresbeginn 2026 lebten laut vorläufigen Ergebnissen der Statistik Austria 9.219.113 Menschen in Österreich. Wien, wo der größte Zuwachs verzeichnet wurde (+0,7 Prozent), zählte 2.042.036 Menschen, um 13.747 mehr als ein Jahr zuvor. In allen anderen Bundesländern lag das Wachstum unter dem Bundesdurchschnitt von 0,2 Prozent, wobei Tirol und Salzburg (je knapp plus 0,2 Prozent) etwas größere Zuwächse verzeichneten als Niederösterreich, Oberösterreich und Vorarlberg (je plus 0,1 Prozent). In der Steiermark und Kärnten erhöhte sich die Bevölkerungszahl nur minimal, während es im Burgenland einen geringfügigen Rückgang gab.
Auf regionaler Ebene zeigte sich 2025 in insgesamt 49 politischen Bezirken ein Bevölkerungsanstieg. Am stärksten fielen die Zugewinne in den Städten Wiener Neustadt und Eisenstadt (plus 1,8 Prozent) aus. Der politische Bezirk Gänserndorf verzeichnete mit plus 0,7 Prozent ein gleich hohes Wachstum wie die Bundeshauptstadt Wien. Rückläufig entwickelten sich die Bevölkerungszahlen in 45 politischen Bezirken, hauptsächlich in ländlich-peripheren und inneralpinen Regionen. Am stärksten schrumpften die beiden obersteirischen Bezirke Murau (minus 0,9 Prozent) und Bruck-Mürzzuschlag (minus 0,8 Prozent), die kleine Statutarstadt Rust (minus 0,7 Prozent) sowie Gmünd im Waldviertel (minus 0,7 Prozent).
Rund 21 Prozent ausländische Staatsbürger
Den vorläufigen Ergebnissen der Statistik Austria zufolge lebten am 1. Jänner 2026 insgesamt 1.890.740 Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit in Österreich. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung war mit 20,5 Prozent zu Jahresbeginn 2026 etwas höher als ein Jahr zuvor (20,2 Prozent). Überdurchschnittlich hohe Anteile gab es in Wien (37,0 Prozent), Salzburg (21,1 Prozent) und Vorarlberg (21,0 Prozent), die niedrigsten Anteile verzeichneten das Burgenland (11,7 Prozent), Niederösterreich (12,7 Prozent) und Kärnten (14,0 Prozent).
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