Neubeginn mit 65

Barbies „Beachboy“ Ken kehrt Malibu den Rücken

Viral
28.01.2026 13:00
Porträt von Christian Thiele
Porträt von krone.at
Von Christian Thiele und krone.at

Er ist nicht bereit, in Pension zu gehen: Im März feiert Ken seinen 65. Geburtstag. Jetzt kündigte Barbies Puppenfreund an, dass er sein Stranddomizil in Malibu verlassen und noch einmal richtig durchstarten will, um „zu sehen, was es da draußen sonst noch gibt“.

Kens richtiger Name lautet Kenneth Sean Carson. Der Plastik-Beau wurde nach Kenneth Handler benannt, dem Sohn der Mattel-Gründer Ruth Handler und Elliot Handler. Ruths Tochter Barbara wiederum diente als Inspiration für Barbie.

In einem seltenen Interview mit der „Los Angeles Times“ 1989 mit Kenneth Handler, der als Immobilieninvestor in New York City arbeitete, gestand dieser, wie wenig er als Teenager mit seiner Puppe gemeinsam hatte: „Ken ist ein Malibu-Boy. Er geht an den Strand, surft und verkörpert all diese perfekten amerikanischen Werte.“

Kenneth selbst hingegen habe in der Highschool „Klavier gespielt und Filme mit Untertiteln geschaut“. „Ich war ein richtiger Nerd und Mädchen hielten mich für einen Idioten“, gab Handler offen zu. 

43 Jahre unzertrennlich
Das berühmte Puppenpaar erlebte im Laufe der Jahre Höhen und Tiefen und trennte sich 2004 nach 43 Jahren wilder Ehe. Danach kursierten Gerüchte, Barbie würde Blaine, eine australische Surferpuppe, daten. Zur Freude der Fans in aller Welt kamen Barbie und Ken 2011 am Set von „Toy Story 3“ wieder zusammen.

Zitat Icon

Alles begann beim Tanz. Barbie, das berühmte Teenager-Modepuppen-Model von Mattel, spürte, dass dies eine besondere Nacht werden würde. Und dann geschah es ...

Mattel-Werbung aus dem Jahr 1961

Nun begibt sich Ken auf eine neue Reise. Mattel schrieb in seinem jüngsten Statusupdate auf Instagram: „Nach 65 Jahren ist Ken bereit, eine neue Ära zu erkunden, indem er 65 neue Dinge ausprobiert. Wo soll er anfangen?“

Barbie-Puppen der Linie „Fashionistas“
Barbie-Puppen der Linie „Fashionistas“(Bild: APA/dpa/Daniel Karmann)

Ken verabschiedet sich jedoch auch selbst in einem Video: „Sei nicht sauer, es ist nicht für immer. Wir bleiben in Kontakt. Schick mir eine Welle, schau nicht zurück“, richtet er sich an den Pazifik. Ob Ken mit seinem neuen „Beruf“ glücklich wird – oder sich doch wieder seiner Profession „Beach“ zuwendet – bleibt abzuwarten ...

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