Weihnachtsmänner-Tour

Veranstalter soll Geldspenden veruntreut haben

Ausland
16.04.2026 11:26
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ausgerechnet der Veranstalter der bekannten Weihnachtsmänner-Lokaltour durch New York soll Spendengelder veruntreut haben. Es geht um mehr als eine Million Dollar, die er unter anderem für umfangreiche Renovierungsarbeiten, Luxusurlaube und Konzertkarten ausgegeben haben soll.

Stefan Pildes habe vermutlich mehr als die Hälfte der rund 2,7 Millionen US-Dollar (umgerechnet 2,3 Millionen Euro), die zwischen 2019 und 2024 gesammelt wurden, zweckentfremdet genutzt, teilte die Staatsanwaltschaft in New York mit. Zudem habe er Hunderttausende Dollar „für private Zwecke“ wie Luxusurlaube, teure Mahlzeiten und ein Luxusfahrzeug ausgegeben.

Damit habe er Zehntausenden Menschen „das Weihnachtsfest gestohlen“, sagte James Barnacle, FBI-Vizechef von New York. „Er nutzte die Großzügigkeit der New Yorker zu Weihnachten aus, um seine persönlichen Ausgaben, ob groß oder klein, zu finanzieren“, fügte Staatsanwalt Jay Clayton hinzu. „Betrug bleibt Betrug, egal, wie man es verkleidet.“

Hier sehen Sie ein Posting zu dem Betrugsfall:

Beim SantaCon Bar Crawl ziehen jährlich im Dezember unzählige Weihnachtsmänner und Weihnachtsfrauen durch Lokale von New York und sammeln Spenden. Die Tour ist weit über die US-Metropole hinaus berühmt.

Pildes  wurde wegen mutmaßlicher Untreue festgenommen. Ihm drohen bis zu 20 Jahre Haft.

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