„Kuba steht kurz davor, zu fallen“, meinte US-Präsident Donald Trump nach der Spezialoperation in Venezuela, bei der Präsident Nicolas Maduro und seine Ehefrau festgenommen und in die Vereinigten Staaten gebracht worden waren. Trump sprach damit den Plan Washingtons an, dass künftig die Erdöllieferungen in den Karibikstaat unterbunden werden sollen. Nun soll auch das mexikanische Erdöl versiegen.
Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum bestätigte am Dienstag indirekt einen Medienbericht, demzufolge die Lieferungen für die kommunistisch regierte Karibikinsel ausgesetzt worden waren. Sie wich der Frage aus, ob Öllieferungen zurückgehalten werden, und antwortete stattdessen: „Es ist eine souveräne Entscheidung, und sie wird in dem Moment getroffen, in dem es notwendig ist.“
Ob die Exporte wieder aufgenommen werden, ließ sie offen und erklärte lediglich, das werde mitgeteilt werden. Sheinbaum betonte, die Entscheidungen des staatlichen Ölkonzerns Pemex stützten sich auf Verträge oder seien humanitär. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte vergangene Woche gemeldet, dass die mexikanische Regierung einen Stopp der Öllieferungen nach Kuba prüfe. Hintergrund seien Befürchtungen, Mexiko könnte wegen der Unterstützung Kubas ins Visier der USA geraten.
Mexiko spielt nun Schlüsselrolle für Kuba
Venezuela, einst wichtigster Versorger der Insel, hat Schifffahrtsdaten zufolge seit etwa einem Monat kein Öl mehr geliefert. Damit kommt Mexiko eine Schlüsselrolle zu: Pemex exportierte in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 rund 19.200 Barrel (je 159 Liter) Rohöl und Ölprodukten pro Tag nach Kuba.
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