Blutige Gefechte
Waffenruhe nach Gefechten in Aleppo verkündet
Nach den tödlichen Gefechten in Aleppo hat die syrische Übergangsregierung eine Waffenruhe in mehreren Vierteln der Großstadt verkündet. Die Waffenruhe solle eine „erneute militärische Eskalation“ verhindern, in den Vierteln Sheikh Maqsood, Achrafieh und Bani Seid gelten.
In der Nacht sollte die Waffenruhe in Kraft treten, erklärte das syrische Verteidigungsministerium. Seit mehreren Tagen liefern sich Truppen der islamistischen Übergangsregierung und kurdische Kämpfer in Aleppo Gefechte.
Dutzende Todesopfer
Dabei wurden mindestens 21 Menschen getötet. Seit dem Sturz des Machthabers Bashar al-Assad im Dezember 2024 wird das im Norden Syriens gelegene Aleppo von der neuen Übergangsregierung kontrolliert. Nur die Stadtviertel Sheikh Maqsood und Achrafieh standen bisher noch unter der Kontrolle kurdischer Einheiten.
Gemäß einem im März geschlossenen Abkommen sollten die zivilen und militärischen Institutionen der Kurden eigentlich bis zum Jahresende 2025 in die syrische Zentralregierung und Armee integriert werden. Zudem hatten die kurdischen Kämpfer zugestimmt, sich aus den beiden Stadtvierteln in Aleppo zurückzuziehen. Beides wurde jedoch nicht umgesetzt.









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