Ära geht zu Ende

Ganzer Ort stand für scheidenden Kroma vor Tür

Salzburg
01.01.2026 13:30

In Zederhaus geht eine lange Ära zu Ende: „Kroma Hias“ öffnete sein Geschäft am Mittwoch zum allerletzten Mal. Und er staunte nicht schlecht: Abordnungen aller Vereine marschierten auf. Die Gemeinde konnte auch für die Zukunft ein Nahversorgungs-Konzept aufstellen. 

Es war für Matthias Bliem, im Dorf für alle der „Kroma Hias“, kein leichter Abschied: Zum allerletzten Mal stand er am Silvester-Tag im Geschäft. Da flossen auch Tränen. „Es ist ein sehr emotionaler Moment“, meinte der begnadete Geschäftsmann, der schon seit 1990 für seine Kunden da war. In der Familie war das Geschäft überhaupt schon seit den 20er-Jahren.

Überraschung für Kroma Matthias Bliem (Mitte). Ortschef Thomas Kößler (li.) und Harald ...
Überraschung für Kroma Matthias Bliem (Mitte). Ortschef Thomas Kößler (li.) und Harald Pfeifenberger (re.) überreichten einen Wanderrucksack.(Bild: Roland Holitzky)

Und als Bliem am Mittwoch zusperren wollte, staunte er nicht schlecht: Es standen rund 150 Leute – darunter viele Stammkunden und Abordnungen aller Vereine – vor der Türe. Harald Pfeifenberger, Mitorganisator und Kameradschaftsbundsobmann: „Er hat auch die Vereine über all die Jahre immer großartig unterstützt und immer allen weitergeholfen.“

Großer Aufmarsch vor dem Geschäft
Die örtliche Musik spielte auf. Der Langzeit-Kroma nahm gerührt ein Geschenk entgegen. „Die Leute haben zu mir gehalten. Ich habe es immer gern gemacht. Wir waren ja auch ein sozialer Treffpunkt“, gibt er den Dank zurück. Angeboten wurde in dem kleinen Geschäft bis zum Schluss ein Vollsortiment. Mit dem Umsatz war der „Kroma Hias“ immer zufrieden. Gemeinde gründete eigenen VereinErleichtert ist Bliem, dass Zederhaus künftig nicht ohne Nahversorgung dastehen wird. Eine Zukunftslösung wurde gefunden. ÖVP-Ortschef Thomas Kößler: „Wir haben einen Verein gegründet, wo jeder Mitglied werden kann.“ Dem scheidenden Kroma wünscht er „alles erdenklich Gute!“ Im Frühjahr, vermutlich nach Ostern, beginnt die neue Ära.

Ein Kapitel geht zum Jahreswechsel auch in Thalgau zu Ende: Vizebürgermeisterin Lisa Frenkenberger zog einen Schlussstrich unter ihr Kramerei-Projekt. „Es hat sich einfach nicht rentiert!“ Online will sie mit Genusskistln aber weitermachen.

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