Die neue Panigale V4 R bleibt auch 2026 straßenzugelassen. Mit neuer Aerodynamik und Technik hat sie Ducati dennoch vor allem für den Rennstreckeneinsatz optimiert.
Ducati hat eine neue Evolutionsstufe seines Superbikes Panigale V4 R vorgestellt. Das Modelljahr 2026 soll vor allem Rennsport-Enthusiasten ansprechen. Die Panigale V4 R dient zugleich als Homologationsmodell für die Superbike-Weltmeisterschaft, auf deren Basis Ducati seine Werks- und Kundenteams ausstattet. Marktstart ist im November 2025, der Einstiegspreis liegt bei rund 57.000 Euro.
Zu den auffälligsten Neuerungen zählen kleine Flügel an der Frontverkleidung sowie sogenannte Corner Sidepods weiter unten, die zusätzlichen Abtrieb in Schräglagen erzeugen. Damit soll die V4 R höhere Kurven- wie auch Endgeschwindigkeiten ermöglichen.
Mit der serienmäßigen Euro-5+-Abgasanlage erreicht die Panigale V4 R 318 km/h, in Kombination mit einer Racing-Anlage sind bis zu 330,6 km/h möglich. Der 998-ccm-V4 leistet unverändert 218 PS, dreht bis 16.000/min und bietet nun eine gleichmäßigere Leistungsentfaltung. Ab 4000/min liegen im Schnitt vier PS mehr an, auch das Drehmoment steigt im oberen Bereich.
Das neue Renngetriebe platziert den Leerlauf unterhalb des ersten Gangs. Ein Neutral-Lock-System verhindert ungewollte Schaltvorgänge, eine Lösung aus der MotoGP. Ergänzt wird dies durch eine neue Bremslogik, die eine präzisere Nutzung der Hinterradbremse bis hin zum kontrollierten Blockieren erlaubt.
Erstmals kommt in einem Serienmotorrad der neue Öhlins-SD20-Lenkungsdämpfer zum Einsatz. Er bietet einen größeren Einstellbereich und feinere Dämpfung. Ab Werk rollt die V4 R auf Pirelli Diablo Supercorsa SP V4, alternativ können ohne Umbauten auch die in der Superbike-WM eingesetzten Slicks montiert werden.
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