Vierbeinige Heldin

Hündin „Asta“ schlägt bei Wohnhausbrand Alarm

Kärnten
26.03.2026 18:30

Ein Wohnhaus geht in einer Kärntner Siedlung in Flammen auf. Einem jungen Vierbeiner ist es wohl zu verdanken, dass ein Übergreifen des Feuers auf andere Gebäude verhindert werden konnte.

Rorbert Rak aus Ferlach konnte seinen Augen nicht trauen, als er in der Nacht auf Donnerstag, gegen 1.15 Uhr, aus seinem WC-Fenster blickte. „Alles, was ich sah, war ein Feuerschein“, erzählt der Pensionist im Gespräch mit der „Krone“. Denn das Haus eines Nachbarn stand in Flammen. Sofort alarmierte der pensionierte Feuerwehrmann die Einsatzkräfte.

„Bei der Ankunft stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Die umliegenden Häuser und das Nebengebäude konnten geschützt werden“, gaben die Feuerwehren bekannt, sie konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Aus Sicherheitsgründen musste das Nachbarhaus evakuiert werden. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Norbert Rak mit Hündin „Asta“
Norbert Rak mit Hündin „Asta“(Bild: Dieter Arbeiter)
Das Haus stand bereits in Flammen.
Das Haus stand bereits in Flammen.(Bild: FF Ferlach)
Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen an.
Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen an.(Bild: FF Ferlach)

Wie eine Hündin Schlimmeres verhinderte ...
Doch hätte Raks Hündin „Asta“ nicht Alarm geschlagen, wäre es wohl nicht so glimpflich ausgegangen. „Meine Kleine riss mich mit ihrem Gebell aus dem Schlaf. Ich muss wirklich gestehen, dass ich genervt war. Deshalb bin ich auch aufgestanden. Ich dachte, es sei nur eine Katze vor der Haustür. Doch dann bemerkte ich, wie ernst die Lage ist“, so der 65-Jährige.

Auch die Nachbarn sind der dreijährigen Hündin mehr als dankbar. „Wir sind so froh, dass ,Asta’ gejault hat, denn das hätte wirklich schlimm enden können, da es in der Nacht auch extrem windig war und das den Funkenflug ja begünstigt.“

Bei dem brennenden Gebäude, das zurzeit unbewohnt ist, wurden laut Polizei zuvor Renovierungsarbeiten durchgeführt. „Die genaue Ursache wird noch ermittelt“, heißt es.

Etwa 50 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren Kirschentheuer, Ressnig, Ferlach und Unterbergen kämpften gegen den Brand an.

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