Insolvenz-Rekorde

Statistik ohne Millionenpleite von Alpin Family

Salzburg
19.09.2025 10:00
Porträt von Salzburg-Krone
Von Salzburg-Krone

Die Millionenpleite der Hotel- und Apartmentkette Alpin Family sorgte im Frühjahr für Schlagzeilen. Ebenso wie die rasant gestiegene Insolvenzstatistik. Dabei ist die Insolvenz der Alpin Family da noch gar nicht drinnen. 

Seit Jahresbeginn war der Anstieg der Firmenpleiten in Salzburg mit 25,5 Prozent im Vorjahresvergleich so hoch wie in keinem anderen Bundesland. Vor allem betroffen waren Handel, Bau sowie Tourismus und Gastronomie. Eine der wohl größten angemeldeten Insolvenzen aus Salzburg betraf die Alpin-Family-Gruppe.

Die Kette betreibt Hotels und Apartments etwa in Kaprun und Saalbach. Ende April rutschten erst eine, dann schließlich 15 Gesellschaften in die Pleite. Schulden von weit über 23 Millionen Euro wurden angemeldet. Wegen des Firmensitzes an einer reinen Briefkastenadresse in der Wiener Innenstadt wurden die Insolvenzverfahren am Wiener Handelsgericht bearbeitet. Auch deshalb scheinen die hohen Fälle nicht in der Salzburger Pleite-Statistik auf.

Die vorläufigen Schulden von 105 Millionen Euro aller Salzburger Pleiten 2025 wären so noch höher. Bei der Alpin Family bekommen die Gläubiger im Zuge des Sanierungsverfahrens die Mindestquote von 20 Prozent. Die Millionenschulden sollen in Raten beglichen werden.

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