Im grenznahen Bayern

Polizei hat Zweifel an Übergriff auf 11-Jährige

Salzburg
30.04.2026 18:00
Porträt von Salzburg-Krone
Von Salzburg-Krone

Die Meldung sorgte für große Aufregung und Besorgnis: Am 3. März wurde ein Kind reglos auf einem Radweg an der B21 in Bad Reichenhall gefunden. Es bestand der Verdacht, dass das Mädchen Opfer eines Übergriffs geworden war. Doch nun gibt es Zweifel. 

Ermittler von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei zweifeln nach ersten Erkenntnissen an dem mutmaßlichen Übergriff. Es war damals vor Ort von Rettungskräften versorgt und schließlich in ein Krankenhaus gebracht worden. 

In ersten Befragungen erklärte das Kind, das Bewusstsein verloren zu haben. Wegen Erinnerungslücken habe es lediglich angeben können, dass sich zuvor unbekannte Personen im Nahbereich bei einem dunklen Pkw aufgehalten haben sollen. Daraufhin leitete die Polizei Bad Reichenhall umgehend erste Maßnahmen ein.

Nachdem die Kriminalpolizei ermittelte, gebe es nun Hinweise, „dass sich der geschilderte Sachverhalt möglicherweise nicht wie zunächst dargestellt zugetragen hat“. Laut Angaben der Kriminalpolizei bestehen zudem Anhaltspunkte dafür, dass die beschriebene Lage vor Ort nicht den tatsächlichen Umständen entsprochen haben könnte. Die Hintergründe des Vorfalls sind weiterhin Gegenstand der Ermittlungen, heißt es.

Es ist bereits der zweite Vorfall, an dem die Polizei im Nachhinein Zweifel hat, ob es überhaupt einen Übergriff gab. Denn erst kürzlich wurde bekannt, dass ein vermeintlicher Überfall mit einer Stichwaffe sich vermutlich doch anders dargestellt hatte – ebenso in Bad Reichenhall in unmittelbarer Nähe zur Bundesgrenze. 

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