Am Montag startet in Wien das neue Schuljahr. Und Tausende Lehrer trotzen den schlechten Rahmenbedingungen, um die Kinder in eine gute Zukunft zu begleiten – sie sind unsere Wiener der Woche.
Ein guter Lehrer kann den Unterschied im Leben eines Schülers machen – durch die Vermittlung von Wissen, seiner Fürsorge und Wertschätzung. Jeder Erwachsene erinnert sich an mindestens einen Pädagogen zurück, der ihm nicht nur ein Fach gelehrt, sondern Weisheiten für das Leben mitgegeben hat.
Containerklassen & psychische Probleme
Gerade in Zeiten von sich ändernden Rahmenbedingungen – Personalmangel, Containerklassen, außerordentliche Schüler und vermehrt Kinder mit psychischen Problemen – ist dieser Beruf noch herausfordernder.
Montag ist wieder Schulbeginn in Wien, mehr als 250.000 Schüler starten in ein neues Semester. Und mit ihnen Tausende Lehrer, darunter immer mehr Quereinsteiger, die trotz Bildungskrise mit den Kindern an einer erfolgreichen Zukunft arbeiten wollen. Alleine im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Quereinsteiger, die sich für eine freie Stelle gemeldet haben, österreichweit um ein Drittel auf 2000 Interessenten gestiegen.
Schulstart unter schlechtem Stern
Der Schulstart steht ein weiteres Jahr in Folge aber dennoch unter keinem guten Stern. Wie berichtet fehlen in 22 Volksschulklassen die klassenführenden Lehrer. Viele Direktionsposten sind vakant, für etliche Schulen gibt es nicht einmal Bewerber. Und drei Viertel aller Pflichtschulen haben bis heute keinen Schulsozialarbeiter. Dennoch stehen Tausende Lehrer ab Montag vor der Tafel – für die Zukunft der Kinder. Der Großteil von ihnen brennt für den Job, ist engagiert und will den Heranwachsenden eine gute Zukunft bieten. Sie alle sind unsere Wiener der Woche.
Diejenigen, die nur für die vielen Ferien als Lehrer tätig sind, müssen sich hier nicht angesprochen fühlen.
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