Vor sieben Jahren wurde bei ihr Multiple Sklerose diagnostiziert, was ihr Leben auf den Kopf gestellt hat. Jetzt verriet Selma Blair bei der „Travel + Leisure“-Messe in New York, weshalb insbesondere das Reisen für sie eine schwierige Herausforderung ist.
Ihre plötzlich auftretenden Dystonie (eine Bewegungsstörung mit unfreiwilligen Muskelkontraktionen) wird von anderen Reisenden oder Airlines-Mitarbeitern häufig missinterpretiert, „und sie halten mich oft einfach nur für schwierig oder für betrunken“.
Blair wurde oft schon mit Polizei gedroht
Blairs Dystonie tritt besonders häufig auf, wenn sie nervös oder gestresst ist. Deshalb versucht sie mit möglichst wenig Gepäck zu reisen und hat als emotionale Unterstützung immer ihren Servicehund „Scout“ mit dabei. Dennoch passiert es, dass „sich plötzlich meine Muskeln wie bei einer Zerebralparese versteifen, ich plötzlich nichts mehr sehen kann oder sogar ohnmächtig werde“.
Das hat in der Vergangenheit insbesondere auf Flughäfen zu vielen Problemen für sie geführt: „Die Angestellten wissen oft nicht, dass ich eine Behinderung habe. Sie haben gesehen, wie ich ganz normal zum Gate gekommen bin und plötzlich kann ich nicht mehr stehen oder reden.“
Und wenn die „Natürlich blond“-Schauspielerin ein paar Sätze herausbringt, lallt sie, als hätte sie zu viel Alkohol intus: „Dann wird mir sogar gedroht: ,Sollen wir die Polizei rufen?‘“ Die Missverständnisse führen dazu, „dass ich sehr oft in Airports weine, selbst wenn alles gut geht!“
Will Reisen nicht aufgeben
Die 53-Jährige will das Reisen trotz aller Probleme nicht aufgeben, weil ich es schon „mein ganzes Leben geliebt habe“. Diese Liebe hat sie auch ihrem Sohn Arthur (13) vererbt, mit dem sie neue Orte auf der Welt erkundet und neues regionales Essen ausprobiert: „Mein Sohn ist in Hotels groß geworden. Reisen ist ein wichtiger Teil für die Entwicklung eines Kindes.“
Blair wünscht, sie könnte ihre MS-Symptome kontrollieren oder vorhersehen, wann sie auftreten. Es entrüstet sie jedes Mal, wenn man ihr unterstellt, sie würde diese vorspielen, um Situationen in ihrem Sinne zu manipulieren: „Es wäre schon schön, wenn ich sie benutzen könnte, um mich zum Beispiel von einem besonders schlechten Dinner entziehen zu können!“
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