Winona Ryder hat darüber geklagt, dass sie während ihrer Karriere einem „enormen Druck“ ausgesetzt war, ihr jugendliches Aussehen zu bewahren – auch wenn sich die Sichtweise darauf inzwischen etwas entspannt habe.
„Sie sagen dann sowas wie: ,Entspann mal die Stirn. Entspann dich‘“, verriet Winona Ryder im Interview mit der britischen „Elle“, dass es vor allem Regisseurinnen seien, die nach diesem jugendlichen Ideal streben. „Ich versuche, eine gute Schauspielerin zu sein, und sie wiederholen das immer wieder.“
Es sei zwar „schön, dass heute darüber gesprochen wird, dass es okay ist, zu altern – aber der Druck ist trotzdem enorm“, erklärte sie weiter.
Ryder bekommt nur noch „Mutterrollen“
Inzwischen sei „jede Rolle, die ich bekomme, eine Mutterrolle“. Der Hollywoodstar ergänzte: „Meine Karriere hat sich definitiv verändert.“
Winona Ryder ist auf dem Cover der aktuellen Ausgabe der britischen „Elle“ zu sehen:
Trotzdem geht die Schauspielerin gelassen mit dem Älterwerden um. Allerdings wundert sie sich über junge Kolleginnen und deren Beauty-Entscheidungen. „Mich stört das Altern nicht. Aber komisch ist es schon, wenn man von jungen Frauen umgeben ist, die irgendeinen seltsamen Mist machen lassen“, erzählte die 53-Jährige.
Sie habe ihre Karriere als Jüngste am Set begonnen, fuhr Ryder fort. „Ich wollte immer älter sein. Ich wusste schon immer, dass ich jung aussehe. Aber ich wusste auch, wenn ich erst mal zu altern beginne, dann wird das schnell gehen“, schilderte sie.
„Ihr seid Magie“
Dieses Jahr kehrt Winona Ryder in der fünften und letzten Staffel der Netflix-Serie „Stranger Things“ in ihrer Rolle als Joyce Byers zurück.
Die Schauspielerin verriet, was sie ihren jungen Kollegen mit auf den Weg gegeben hat: „Ihnen wird ständig eingetrichtert, wie glücklich sie sich schätzen können und dass diese Show sie ,gemacht‘ hat. Aber ich sage: ,Nein, Netflix kann sich glücklich schätzen. Ihr seid das Besondere. Ihr seid Magie‘.“„
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