Aussicht ohne Risiko

Zugspitze: Neues Gipfelkreuz für Flip-Flop-Gäste

Ausland
25.06.2025 13:57
Porträt von krone.at
Von krone.at

Auf der Zugspitze gibt es künftig neben dem bisherigen Gipfelkreuz ein zweites – aus Sicherheitsgründen: Man wolle es den Gästen ermöglichen, das Kreuz ohne risikoreiche Kletterei besuchen zu können. Dabei wende man sich an eine bestimmte Gruppe.

Vor allem das beliebte Gipfelfoto soll am zweiten Kreuz gefahrlos möglich sein, das in einer Ausstellung in der Gipfelstation auf Deutschlands höchstem Berg (2.962 Meter) stehen soll, heißt es von der Bayerischen Zugspitzbahn.

Das echte Gipfelkreuz steht auf einem ausgesetzten Felsen, ringsum geht es direkt in die Tiefe. Der Weg von der Station der Bergbahn auf den Gipfel ist zwar kurz, aber mit etwas Kletterei verbunden und erfordert auf jeden Fall Trittsicherheit, gutes Schuhwerk und Konzentration.

Immer wieder Flip-Flop-Chaoten unterwegs
Für viele der sorglosen Besucherinnen und Besucher ist das eher ungeeignet, wie man bei der Zugspitzbahn festgestellt hat. „Sie gehen mit Sneakers oder sogar Flip-Flops los – ohne Helm, ohne Sicherung“, sagte eine Sprecherin dem Bayerischen Rundfunk. Immer wieder müsse die Bergwacht eingreifen.

Ab 3. Juli soll das von dem Künstler Bernhard Rieger gestaltete Zweitkreuz öffentlich zugänglich sein. In der Ausstellung können die Gäste nicht nur ein Foto machen, sondern sich nach Angaben von der Zugspitzbahn auch über die Geschichte des originalen Kreuzes informieren.

Seit 1851 gibt es ein Gipfelkreuz auf der Zugspitze, das aber wegen starker Schäden nach mehr als 100 Jahren ersetzt wurde. Das neue Kreuz stammt aus dem Jahr 1993.

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