Die Florianisänger waren wieder in St. Margareten im Rosental unterwegs. Bei der musikalischen Reise nehmen auch immer mehr Frauen teil und schützen mit einem Lied die besuchten Häuser vor Feuer.
Ein Uraltbrauch wird jedes Jahr am Vorabend des Heiligen Florian lebendig: Im Süden von Kärnten wird die Tradition des Florianisingens intensiv betrieben. So machten sich etwa die Sänger in der Fassbindergemeinde St. Margareten im Rosental am Samstag auf den Weg in die umliegenden Häuser. Das Florianilied in beiden Sprachen – deutsch und slowenisch – soll laut Legende Haus und Hof vor Feuer schützen. Mit im Gepäck: die Figur des Heiligen Florian.
Spendengelder für soziale oder kirchliche Zwecke
Als Dankeschön für das Segenslied wurden die Sänger nach alter Tradition mit einem Obulus sowie Schmalz und Eiern bedacht. Die musikalische Reise kann durchaus erst nach Mitternacht enden. Am Schluss wurde auch heuer aus den überreichten Naturalien eine Eierspeis zubereitet.
Das Spendengeld wird wieder für soziale oder kirchliche Zwecke verwendet. War das Florianisingen in den Anfängen eine reine Männerdomäne, so machen mittlerweile immer mehr Frauen mit. In der Bleiburger Gegend verteilen die Sänger auch noch Palmbuschenkreuze. Vielerorts wurde gestern eine Andachtsmesse zu Ehren des Heiligen Florian gefeiert.
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