Vier von fünf Spitzenpolitiker haben sich für die „Krone“ ihrer größten Angst gestellt. Die Expertin meint: „Sie haben gleich doppelt Mut bewiesen.“ Und was sagen die Psychologin und Wien-Ressortleiter Michael Pommer zur Absage von ÖVP-Chef Karl Mahrer?
Es beginnt in der Dunkelheit. Bürgermeister Michael Ludwig tastet sich durch einen pechschwarzen Raum, nur mit einem Blindenstock und der Stimme einer sehbehinderten Begleiterin als Orientierung. Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling stemmt sich gegen ihre Panik vor Schlangen, hält schließlich zitternd einen Königspython. Grünen-Chefin Judith Pühringer trotzt der Angst vor Geschwindigkeit – auf dem Sozius einer 109-PS-Maschine bei Starkregen. FPÖ-Chef Dominik Nepp steigt in die Wiener Kanalisation, wo ihm Ratten und Spinnen begegnen könnten. Vier Spitzenpolitiker. Vier persönliche Grenzen. Und eine gemeinsame Entscheidung: sich für die „Krone“-Mutprobe ihrer größten Angst zu stellen. Warum das nicht nur spektakulär, sondern auch psychologisch bedeutsam ist, erklärt die klinische Psychologin Amelie Schönhuber im Gespräch.
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