Gestartet im Vorjahr, gibt es auch heuer wieder Selbstversorger-Gärtchen zu mieten, um sich sein Gemüse selbst zu ziehen.
Die Idee des Urban Gardening kommt eigentlich aus der Stadt. Aber auch am Land gibt es immer mehr Menschen, die in Wohnungen wohnen und die sich trotzdem ihr Gemüse selbst anbauen möchten.
Der Verein „Gesundes Dorf Kittsee“ hat schon im Vorjahr die Patronanz über das Projekt übernommen und so wuchsen auf rund 2000 m² bereits 2024 Gurke, Paprika, Paradeiser und Co.
Es gibt ca. 80 Parzellen zu rund 20m², pro Quadratmeter kostet der Grund eine Euro für die Saison. „Nachdem im Vorjahr der Wunsch aufgekommen ist, dass wir einen Brunnen machen, kommen heuer pro Teilnehmer für das Jahr 2025 75 Euro dazu“, erklärt Gemeindevorstand Markus Leitner, der für das Gesunde Dorf zuständig ist.
Mobile Zaunelemente zur Abgrenzung gestattet
Manch ein Pächter möchte sein kleines Fleckchen Garten auch abgrenzen. „Das ist kein Problem, solange es sich um mobile Zaunelemente handelt, die am Ende der Saison wieder wegkommen“, erklärt auch Bürgermeister Hannes Hornek, der privat in seiner Funktion als Landwirt fürs häckseln der Wege und das jährliche pflügen zuständig ist.
Ab etwa Mitte April können die Pächter ihre Parzellen dann „beziehen“ und sobald die Witterung es zulässt, nach Herzenslust mit dem Garteln beginnen.
Am Ende der Saison ist das Grundstück dann wieder in den Ist-Zustand zu bringen.
„Die Leute nehmen es gerne an, dass wir ihnen ein kleines Grundstück bieten, wo sie sich ihr eigenes Gemüse ziehen können“, freuen sich die Verantwortlichen. Nicht verwunderlich, wenn man sieht, was ein Paprika oder ein Kilo Paradeiser mittlerweile im Supermarkt kosten.
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