Minister-Raten. Neue Regierung – kennen Sie schon alle Minister beim Namen? Wenn nicht, dann müssen Sie sich nicht genieren. Sie befinden sich vielmehr in bester Gesellschaft. Denn auf die so gestellte Frage des Tages via krone.at antworteten gestern 96 Prozent, dass sie die Namen nicht kennen. Nach Lektüre der heutigen Ausgabe der „Krone“ können alle aber beim lustigen Minister-Raten aufholen: Denn wir präsentieren eine neue Ministerin (für Soziales – kennen Sie den Namen?) und haben zwei neue Minister (für Finanzen und Wirtschaft) interviewt. Zudem berichten wir über zwei Staatssekretärinnen. Zur Auflösung hier die Namen: Es geht um Korinna Schumann (SPÖ), Sozialministerin, Markus Marterbauer (SPÖ), Finanzminister, Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP), Wirtschaftsminister, Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ), Staatssekretärin im Sozialministerium und Michaela Schmidt (SPÖ), Staatssekretärin im Vizekanzleramt. Ich hoffe, ich habe jetzt nicht Namen durcheinandergebracht, falsch geschrieben oder die Parteien oder Ressorts falsch zugeordnet. Aber bei dieser „XXL-Regierungsbank“ (Zitat Doch-Nicht-Kanzler Herbert Kickl), auf der sich die Minister und Staatssekretäre wie die Sardinen aneinanderquetschen müssen, um überhaupt Platz zu haben, wäre das nicht auszuschließen …
„Wir schaffen das!“. Die Damen und Herren näher kennenzulernen – das ist schon ganz gut. Schließlich werden sie uns eine gewisse Zeit lang begleiten. Der 45-jährige Hattmannsdorfer, vor kurzem noch Sozial-Landesrat in seiner Heimat Oberösterreich, gilt als Hoffnungsträger der ÖVP, wurde schon als möglicher Nehammer-Nachfolger genannt, ehe man sich dann doch für Christian Stocker entschied. Der seit kurzem 60-jährige Marterbauer gilt als Linker und muss jetzt die österreichischen Finanzen hüten. Er gibt sich im Interview mit Conny Bischofberger zuversichtlich, die aus dem Ruder geratenen Staatsfinanzen wieder sanieren zu können. „Wir schaffen das!“, sagt er dazu. Und wir wollen hoffen, dass bei ihm stimmt, was bei Angela Merkel (in Bezug auf die Bewältigung der Flüchtlingskrise) letztlich nicht gestimmt hat.
Kommen Sie gut durch den Freitag!
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