Ein im deutschen Reality-TV ausgetragener Nachbarschaftsstreit rund um einen Gartenzaun machte sie 1999 unfreiwillig zur Legende. Nun gibt es tragische Nachrichten von der kultigen Hausfrau. Sie ist schwer erkrankt ...
Ihr sächsischer Dialekt und das Wort „Maschendrahtzaun“ bescherte ihr lange vor Internet-Memes und Social Media Kultstatus. Entertainer Stefan Raab widmete ihr sogar einen eigenen Song.
Der Zaun und der Erbsenstrauch
Regina Zindler war mit ihrem damaligen Nachbarn aus dem sächsischen Auerbach in der Gerichtsshow von Richterin Barbara Salesch im deutschen Privatfernsehen aufgetreten. Zankapfel: Ein Knallerbsenstrauch, welchen der Nachbar zu dicht an ihrem Maschendrahtzaun hatte wachsen lassen. Die Klage wurde zwar abgewiesen, doch der Auftritt der resoluten Hausfrau im Leopardenoberteil schlug Wellen – wenn auch anders als gedacht.
Entertainer Stefan Raab widmete ihr einen klamauken Countrysong, welcher die Charts stürmte. Um die Kleingärtnerin entstand ein Hype, TV-Teams belagerten den Wohnsitz, Fans stahlen sogar Teile des berühmten „Maschndrohtzauns“.
„Meine Frau liegt im Sterben“
Zuletzt gab Zindler 2014 der „Bild“ ein Interview, danach wurde es still um sie. Nun die traurige Nachricht: „Meine Frau liegt im Sterben. Sie hat Krebs im Endstadium“, berichtete der Ehemann auf Anfrage der deutschen Zeitung. Zindler, inzwischen 79 Jahre alt, bekomme Palliativpflege zu Hause. „Ihr bleiben noch vier Wochen, vielleicht acht. Ich werde bis zum Schluss für sie da sein“, so der Gatte.
Was aus dem Zaun und dem Erbsenstrauch wurde, ist nicht überliefert. Als ihnen der Rummel zu viel wurde, verkauften die Zindlers das Grundstück und zogen nach Berlin in einen Plattenbau. Erst Jahre später kehrten sie wieder nach Sachsen zurück. Nun wird ihre Geschichte leider ein trauriges Ende nehmen.
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