25 Tage im Spital
Vatikan bestätigt: Papst verbrachte ruhige Nacht
Auch am Montag reagiert der Papst weiterhin positiv auf die Behandlungen, wie der Vatikan mitteilte. Er verbrachte eine weitere ruhige Nacht. 25 Tage verbrachte der Pontifex im Spital, die gesundheitliche Lage sei trotz eines komplexen Rahmens „stabil mit leichten Fortschritten“.
Die Behandlungen im Spital werden trotz des gesundheitlichen Fortschritts fortgesetzt. Am Sonntagnachmittag hatte der Argentinier die spirituellen Exerzitien der Fastenzeit in der Audienzhalle Paul VI. im Vatikan per Videozuschaltung verfolgt, hieß es aus dem Vatikan. Geleitet wurden die Meditationen von dem italienischen Kapuzinerpater Roberto Pasolini, seit November „Prediger des Päpstlichen Hauses“. Der Titel der bis kommenden Freitag laufenden Exerzitien lautet „Die Hoffnung des Ewigen Lebens“.
Im Sonntagsgebet, das wie in den vergangenen drei Wochen im Wortlaut veröffentlicht wurde, dankte der Papst für die Behandlung der Ärzte und für die Gebete der Gläubigen. „Auch ich erlebe bei meinem längeren Aufenthalt hier im Krankenhaus die Fürsorglichkeit und die Zärtlichkeit der Pflege, vor allem der Ärzte und des medizinischen Personals, denen ich von ganzem Herzen danke. Ich möchte all jenen danken, die mir ihre Nähe im Gebet zeigen: Ich danke euch allen von ganzem Herzen!“, so der Papst wörtlich.
Allabendliche Gebetsandacht bis 14. März ausgesetzt
Bis zum 14. März setzt der Vatikan inzwischen die allabendliche Gebetsandacht für die Genesung des Papstes auf dem Petersplatz aus. Ab Montag werde das Rosenkranzgebet im Rahmen der traditionellen Einkehrtage der römischen Kurie um 17 Uhr in der vatikanischen Audienzhalle stattfinden, heißt es in einer Mitteilung des Vatikans. Außenstehende könnten daran nicht teilnehmen, jedoch den täglichen Gebetsmoment über die Bildschirm auf dem Petersplatz oder in den vatikanischen Medien verfolgen.
Vor einer Woche hatte Papst Franziskus zwei Fälle akuter Ateminsuffizienz erlitten, verursacht durch erhebliche Schleimansammlungen in der Lunge und Muskelkrämpfe im Bereich der Bronchien. Daraufhin wurden zwei Bronchoskopien durchgeführt, bei denen Sekret abgesaugt wurde. Seitdem hat der Papst keine akuten Atemkrisen mehr erlitten.
Zweitältester Pontifex der Geschichte
Franziskus steht seit März 2013 an der Spitze von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken. Am kommenden Donnerstag ist es genau zwölf Jahre her, dass er zum Nachfolger des deutschen Papstes Benedikt XVI. gewählt wurde. Mit seinen 88 Jahren ist der gebürtige Argentinier inzwischen der zweitälteste Pontifex in der Geschichte der katholischen Kirche.
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