Neben Medieninhalten sollen auch Meldungen von Facebook-Nutzern angezeigt werden. Es sei aber unklar, wann der Dienst starte oder ob überhaupt, schrieb die Zeitung am Montag unter Berufung auf eingeweihte Personen. Facebook selbst äußerte sich nicht. Das Netzwerk erstellte neben der Facebook-App bereits eigenständige Handy-Apps für Nachrichten und Fotos.
Mehr Profit durch längere Nutzungszeit
Der wirtschaftliche Erfolg des börsennotierten Unternehmens hängt immer mehr davon ab, dass die Nutzer sich per Smartphone mit ihren Freunden austauschen. Facebook profitiert daran durch eingeblendete Werbung. Je länger sich die insgesamt 1,1 Milliarden Mitglieder in dem sozialen Netzwerk tummeln, desto besser fürs Geschäft.
An dem neuen Dienst "Reader" arbeite Facebook seit mehr als einem Jahr, schrieb das "Wall Street Journal" weiter. Die letzten Versionen ähnelten der populären App Flipboard, wo Nutzer sich schon heute ihre eigene Nachrichtensammlung zusammenstellen können. "Wir werden jedem die beste personalisierte Zeitung der Welt bieten", hatte Zuckerberg im März angekündigt, als er eine überarbeitete Version des Newsfeed vorstellte, dem zentralen Ort für Neuigkeiten bei Facebook.
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