Nach Landtag, EU und Nationalrat spielt sich die eigentliche Schicksalswahl für die Volkspartei Niederösterreich in den Gemeinden ab. Kann sie am 26. Jänner 2025 ihren Ruf als Bürgermeisterpartei verteidigen?
Die ÖVP Niederösterreich gilt als die nicht sehr geheime Machtzentrale Österreichs. Doch in der einstigen Stärke liegt derzeit wohl auch die größte Schwäche der Partei. Das Problem begann mit der Übergabe von Erwin Pröll an Johanna Mikl-Leitner. Von „großen Schuhen“ und einem „schweren Erbe“ war die Rede – doch dann gelang „Hanni“ das Unglaubliche: Sie konnte 2019 die Absolute für die Volkspartei halten und mit einem ähnlichen Selbstverständnis weiterregieren wie einst Pröll. Dabei übersah man jedoch offenbar die zweite und dritte Reihe. Vom personellen Haifischgebiss ist nicht viel übrig, bei der Besetzung von Posten beißt sich die Partei immer öfter die Zähne aus.
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