In Zell am See gibt es am Wochenende wieder ein Beach-Turnier zu sehen. Eine Änderung erleichtert es den Organisatoren. Dadurch können die Damen wieder im Pinzgau aufschlagen. Das Panorama dort hat einiges zu bieten.
„Ich habe meinen Mund zu weit aufgemacht“, lacht Peter Fankhauser. So blieb ihm nach einer Verbandssitzung im Herbst nichts anderes übrig, als bei ihm in Zell am See wieder ein Beachvolleyball-Turnier auszutragen. So schlagen heute und Sonntag nach vier Jahren Pause die Damen beim Open wieder auf.
Wir schauen nicht großartig um Sponsoren, sondern wollen, dass möglichst viele junge Spielerinnen teilnehmen.

Peter Fankhauser
Bild: zVg
Die Durststrecke ergab sich aus einem einfachen Grund: Geld. Die Kosten für die Organisatoren, die seit Jahren zu den größten Turnierveranstaltern im Nachwuchsbereich gehören, wurden irgendwann zu hoch. Für die offiziellen Schiedsrichter musste man 1500 Euro aufwärts zahlen, was sich irgendwann nicht mehr rentierte. Weil Fankhauser bei der Sitzung jedoch Druck machte, gab es die Änderung, dass es keine offiziellen Schiri-Vorgaben gibt.
„Wir schauen nicht großartig um Sponsoren, sondern wollen, dass möglichst viele junge Spielerinnen teilnehmen“, erklärt Fankhauser, dessen Leidenschaft sein Verein „Volleyboi Zell am See“ ist. Rund 130 Mitglieder hat der Klub, knapp 100 davon sind unter 18 Jahre. Mädchen sind in der Überzahl, weshalb das Turnier nur für Frauen geöffnet ist. Mit Elena Hofmann schlägt ein Saalfeldener Talent, das in der Halle bei UVC Graz in der 1. Bundesliga spielt, mit Freundin Iris Fehringer auf.
Schönes Panorama
Neben einer neuen Netzanlage um 6500 Euro und einem frisch renovierten dritten Platz bekommen die Athletinnen auch ein herrliches Panorama. Vom Platz am Wieserhof hat man nur circa 15 Meter bis zum Zeller See, sieht wie beim Haus Gabi die Berge.
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