Zwei Schwerverletzte

Frontalcrash: „Unfallort glich Schlachtfeld“

Kärnten
22.11.2024 19:20
Porträt von Kärntner Krone
Von Kärntner Krone

Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Freitagnachmittag auf der Seebergstraße in St. Veit (Kärnten) gekommen. Aus noch unbekannter Ursache kollidierten dort zwei Pkw frontal miteinander. Eine Person wurde auf die Straße geschleudert, eine weitere im Wrack eingeklemmt.

„Der Unfallort glich einem Schlachtfeld. Wir halfen, wo wir nur konnten“, schildert ein Ersthelfer der „Krone“, der zufällig am Unfallort zwischen den Ortschaften Reipersdorf und Goggerwenig vorbeikam, und mit mehreren Personen bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte Erste Hilfe leistete.

Lenker nicht angegurtet
Ein Pkw-Lenker (18) aus Eberstein war aus noch unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn gekommen und frontal mit dem Fahrzeug einer 67-jährigen Frau aus Brückl kollidiert. „Infolge des Aufpralls wurde der nicht angegurtete 18-Jährige aus dem Fahrzeug geschleudert und kam auf der Fahrbahn schwer verletzt zum Liegen. Die Frau wurde ebenfalls schwer verletzt in ihrem Fahrzeug eingeklemmt“, heißt es seitens der Polizei.

Mehrere Wehren standen im Einsatz.
Mehrere Wehren standen im Einsatz.(Bild: FF St.Veit/Glan)
An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.
An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.(Bild: FF St.Veit/Glan)
Auch der Notarzthubschrauber Christophorus 11 rückte aus.
Auch der Notarzthubschrauber Christophorus 11 rückte aus.(Bild: FF St.Veit/Glan)

Frau mit Bergeschere befreit
Etwa 50 Meter weiter befand sich das Fahrzeug, in dem die 67-Jährige noch eingeklemmt war. „Nach Absprache mit dem Notarzt wurde das Dach entfernt, um eine möglichst schonende Bergung zu gewährleisten. Beide Unfallopfer wurden vor Ort notfallmedizinisch versorgt und danach vom Roten Kreuz sowie vom Notarzthubschrauber Christophorus 11 in das Klinikum eingeliefert“, heißt es seitens der FF St. Veit, die gemeinsam mit der FF Thalsdorf, FF Launsdorf und FF St. Donat im Einsatz stand.

Die genaue Unfallursache ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Beide Personen erlitten lebensgefährliche Verletzungen.

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