In Kärnten gibt es mittlerweile 220 Erneuerbare Energiegemeinschaften, durch die Bürger und immer mehr Firmen profitieren.
Durch Energiegemeinschaften (EG) ist es möglich, Energie über Grundstücksgrenzen hinweg gemeinschaftlich zu produzieren, zu speichern, zu verbrauchen oder zu verkaufen. Dadurch können sich vor allem Bürger einiges ersparen und etwas zur Umwelt beitragen. In Kärnten gründen sich immer mehr solcher Vereine und mittlerweile erkennt auch die Wirtschaftskammer ihr Potenzial.
„Energiegemeinschaften liefern in der Regel deutlich günstigeren Strom. Das ist nicht nur für Privatpersonen interessant, sondern auch für Unternehmen“, heißt es seitens der WK Kärnten, die im Rahmen ihrer Energiepolitischen Gespräche unter dem Titel „Energiewende Selbstgemacht! Erneuerbare Energiegemeinschaften als Erfolgsmodell für die Wirtschaft“ Experten einlud, die Unternehmer über die rechtlichen Voraussetzungen, Gründung, Organisation und steuerliche Behandlung solcher Energiegemeinschaften informierten.
Energiegemeinschaften bieten die Chance zur Selbsthilfe, machen Betriebe unabhängiger von Marktschwankungen.
WK-Präsident Jürgen Mandl
„EG machen Betriebe unabhängiger von den oft schwer kalkulierbaren Energiemärkten und hohen Preisen. Unsere Unternehmen haben gerade in den vergangenen Monaten stark darunter gelitten. Die Herausforderungen bleiben aber weiter bestehen“, so Hannes Schwinger, WK-Fachgruppenobmann der Ingenieurbüros.
Benjamin Kuschnig von der Solar Union Austria unterstützt etwa Firmen und Bürger im Bereich dieses zukunftsträchtigen Themas.
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