Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass Raucher jährlich etwa 2,5 Wochen weniger im Jahr arbeiten, als ihre nikotinabstinenten Kollegen. Der Grund: Kurze Zigarettenpausen summieren sich auf täglich 25 Minuten, wöchentlich also etwa zwei Stunden. Ein Raucher, der regelmäßig seinem Laster frönt, arbeitet so im Jahr – je nach Urlaubskonsum und Feiertagen – etwa 92 Stunden weniger.
Laut einer aktuellen YouGov-Studie verbringen Raucher mehr als zwei Stunden pro Woche mit Raucherpausen – das ergibt auf das Jahr gerechnet 92 Stunden. Dies entspricht mehr als zwei Wochen zusätzlicher Freizeit, wenn man die regulären Urlaubstage und Feiertage berücksichtigt.
Zigarettenpausen werden nicht vermerkt
Gesetzlich haben Mitarbeiter, die mehr als sechs Stunden täglich arbeiten, Anspruch auf eine 30-minütige Pause. Zigarettenpausen jedoch, so zeigt die Studie, werden zumeist nicht offiziell vermerkt. Auch reduzieren Raucher ihre Mittagspause nicht, um den Zeitverlust auszugleichen.
Auswirkungen auf das Arbeitsklima
Die meisten Raucher gehen davon aus, dass ihre regelmäßigen Pausen von ihren Kollegen toleriert werden und berichten nicht über Unmut. Nur jeder Fünfte berichtet von negativen Reaktionen.
Arbeitgeber hingegen entscheiden, ob sie diese zusätzlichen Pausen tolerieren oder sie als Arbeitszeit abziehen – bzw. Rauchern am Firmengelände den Griff zum Glimmstängel überhaupt ermöglichen ...
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