Österreichs Diskuswurf-Rekordler Lukas Weißhaidinger ist in Schwechat-Rannersdorf als Sieger mit 67,00 m ein großartiger Einstand in die neue Saison gelungen! Noch dazu gelang ihm diese Weite bei Windstille …
„Ich bin sehr happy, dass es heute gleich so gut geklappt hat. Es war der erste richtige Aufbau für mich seit 2024. Technisch waren noch ein, zwei grobe Sachen dabei, die muss ich natürlich verbessern. Aber ich habe mich gut in den Wettkampf reingekämpft!“ Bereits am Montag geht es für Luki in Schwechat weiter. Hoffentlich mit Windunterstützung. Dann kann man gespannt sein, wie weit die Scheibe schon so früh in der Saison fliegt.
Riss im rechten Zeigefinger
Lukas Weißhaidinger steigerte sich bei seinem ersten Aufbauwettkampf der EM-Saison von Wurf zu Wurf. Schließlich gelang ihm im vierten Durchgang seine Tagesbestweite von 67,00 m. Danach ließ er einen Versuch aus. Grund: Er hatte vom intensiven Training zuletzt einen leichten Riss im rechten Zeigefinger. „Wir haben im Training heuer sehr, sehr viele Würfe gemacht. Deshalb hatte ich mir in der Vorwoche die Haut am Finger noch einmal aufgerissen und wollte heute vor dem nächsten Wettkampf am Montag nichts riskieren.“
Nach den 67,00 m hatte er schon zu Recht gejubelt. Denn das war ein Einstand nach Maß! In seiner langen Karriere war dies sein fünftbester Saisoneinstand überhaupt. Häufig gelang ihm immer in Schwechat zu Saisonbeginn ein weiter Wurf. Kein Wunder, dass er sich stets freut, wenn er diesen Ring betreten darf. „Vielleicht habe ich auch am Montag bessere Wetterbedingen …“
Auch weltweit schon gut
Was bedeutet diese Weite heuer weltweit? Klar, dass die besten Leistungen auf der „Segelwiese“ in Ramona erzielt wurden, die zehn besten Wettkämpfe 2026 wurden alle bei dieser Wurfserie in Oklahoma erzielt. Viel interessanter und aussagekräftiger aber wird die Statistik, wenn man einmal die Wettkämpfe von Ramona weglässt! Da rangiert Lukas Weißhaidinger mit seinen 67,00 m nämlich gleich auf dem sechsten Platz. An der Spitze dieser bereinigten Weltbestenliste seht der Franzose Lolassonn Djouhan (Fra) mit 68,97. Da ist Luki schon gar nicht so weit entfernt …
„Mehr werfen – weniger fliegen!“
Auch Trainer Gregor Högler (oben im Video) war mit Lukas Weißhaidingers Saisonauftakt natürlich äußerst zufrieden: „Wenn man bedenkt, dass er die 67,00 m ohne Wind geworfen hat, war dies schon eine sehr ansprechende Leistung. Ich freue mich schon, wie es jetzt weitergehen wird!“ Nach den Wettkämpfen in Schwechat sind einige Auslandsstarts geplant – München, Teneriffa, Zagreb und Rehlingen werden angepeilt, dann natürlich auch die österreichischen Parademeetings in St. Pölten und Eisenstadt. Vielleicht folgen dann auch Starts in der Diamond League. Högler: „Aber wir bleiben in Europa.“ Motto: „Mehr werfen – weniger fliegen!“
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