Waren aller Art und Mode zum Schnäppchenpreis, dafür stehen die beiden chinesischen Shopping-Portale Temu und Shein – und waren deshalb in der Vergangenheit wiederholter Kritik an der Qualität ihrer Artikel, deren teils fragwürdiger Herkunft und ihren Auswirkungen auf die Umwelt ausgesetzt. Doch es hapert auch an anderer Stelle: dem Datenschutz.
Ob Google, Apple, Microsoft, Facebook, Tesla, Amazons Alexa, LG oder Klarna: Sie alle wurden in den vergangenen Jahren bereits mit einem „Big Brother Award“ bedacht. Der Schmähpreis wird seit 24 Jahren in Deutschland an „Firmen, Organisationen und Personen verliehen, die in besonderer Weise und nachhaltig die Privatsphäre von Menschen beeinträchtigen sowie persönliche Daten verkaufen oder gegen ursprüngliche Interessen verwenden.“ Oder wie es die Initiatoren formulieren: die „Feinde des Datenschutzes“ sind.
Heuer wird die unrühmliche Auszeichnung den beiden chinesischen Shopping-Giganten Temu und Shein zuteil. Mit dem „Big Brothe Award 2024“ in der Kategorie Verbraucherschutz würdige man, „dass beide Anbieter die Rechte von Nutzern und Kunden durch ihre Datenschutzgrundsätze und Allgemeinen Geschäftsbedingungen maximal begrenzen oder ganz ausschließen.“ Die Liste der beanstandeten Verfehlungen ist lang.
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