Die toten Tiere wurden offenbar von Unbekannten ins Wasser gekippt. Ein Spaziergänger entdeckte die Fische und informierte die Gemeinde. Der Fall wurde der Polizei gemeldet.
Massenhaft tote Fische sind Samstagfrüh im Grusaubach zwischen Holzschlag und Günseck, etwas außerhalb von Unterkohlstätten, entdeckt worden. Ein Spaziergänger hatte die Kadaver gesehen und die Gemeinde verständigt.
Fische eingesammelt
Bürgermeister Christian Pinzker geht davon aus, dass die Tiere von Unbekannten in einer nächtlichen Aktion von einer nahe gelegenen Brücke in den seichten Bach gekippt worden sind. Er und ein Gemeindemitarbeiter haben nach der Verständigung die Fische mit Kescher und Handschuhen eingesammelt. Die meisten Tiere seien bereits tot gewesen, einige wenige hätten noch gelebt.
Polizei informiert
Da nicht klar ist, ob sie vielleicht krank sind, konnten sie nicht gerettet werden. Der Verdacht liegt nahe, dass die Fische aus einem Teich abgefischt wurden. Pinzker glaubt aber nicht, dass es ein Teich aus der Nähe ist. Der Fall wurde bereits der Polizei gemeldet.
„Ich empfinde so etwas als grausam und schlimm. Ich weiß nicht, was manchen Menschen einfällt. Besonders, weil wir auch Möglichkeiten zur fachgerechten Tierkörperentsorgung bereitstellen“, sagt der Bürgermeister.
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