Hochwasser, Windwürfe, Steinschläge, Hangrutschungen: Für die Straßenerhalter geht es seit Monaten durch, eine klassische Unwettersaison gibt es nicht mehr, sagen sie. In der Steiermark verzeichnet man einen neuen Rekordwert bei den Schäden, Mitarbeiter gelangen zusehends an ihre Grenzen.
„Ich habe heute den ganzen Tag nur damit verbracht, eine Spezialfirma aufzutreiben, die uns dabei hilft, die Schadstelle an der B146 zu beseitigen“, sagt Franz Nöhrer, Leiter des Referates Bauwerkserhaltung und Geotechnik im Land Steiermark. Die Gesäuse Straße musste nach einem Steinschlag bei Hieflau/Gstatterboden für den Verkehr gesperrt werden. Wer die Nationalpark-Region kennt, weiß, was das für Bewohner und Gäste bedeutet: lange Umwege.
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