Ein Autoraser hat am Samstagnachmittag im Tiroler Stubaital einen Verkehrsunfall mit drei Verletzten verursacht. Der Österreicher (19) war im Ortsgebiet mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs und fuhr einer Polizeistreife davon. Wenige Minuten später geriet er auf die Gegenfahrbahn und krachte frontal in ein entgegenkommendes Auto.
Nachdem der Polizei am Samstag gegen 17.40 Uhr gemeldet worden war, dass ein Fahrzeug im Bereich Volderau mit massiv überhöhter Geschwindigkeit talauswärts fahren würde, spürte eine Streife das betreffende Auto wenig später auf der B183 Stubaitalstraße im Ortsgebiet von Neustift auf.
Polizei ignoriert und geflüchtet
„Der Lenker missachtete jedoch sämtliche Anhaltezeichnen und setzte seine Fahrt mit noch höherer Geschwindigkeit fort“, berichten die Beamten. Die Streife versuchte, die Verfolgung aufzunehmen, konnte den Raser aber nicht einholen.
Die Fahrt des jungen Rowdys endete stattdessen tragisch: „Wenige Minuten später wurde ein schwerer Verkehrsunfall im Ortsteil Neder auf der Zeggerbrücke gemeldet“, heißt es im Polizeibericht. Folgendes war passiert: Der 19-Jährige soll viel zu schnell in eine leichte Rechtskurve eingefahren sein, woraufhin er die Kontrolle verlor, auf die Gegenspur geriet und frontal mit einem entgegenkommenden Auto kollidierte.
Nach bisherigen Ermittlungen dürfte der 19-jährige österreichische Lenker mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in eine leichte Rechtskurve eingefahren sein.
Die Polizei in einer Aussendung
Unfallverursacher schwer verletzt
Der Pkw, in dem zwei Männer (59 und 21) saßen, wurde über eine Böschung geschleudert und kam rund fünf Meter unterhalb der Straße zum Stillstand. Das Fahrzeug des Unfallverursachers blieb schwerbeschädigt auf der Brücke stehen. Der 19-jährige Einheimische erlitt schwere Verletzungen, er wurde in die Innsbrucker Klinik geflogen. Die beiden Insassen des zweiten Pkw wurden leicht verletzt ins Krankenhaus Hall gebracht. Die B183 war an der Unfallstelle bis 19.20 Uhr komplett gesperrt.
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