Die Auslosung der Champions-League-Ligaphase brachte Fußball-Vizemeister Salzburg einige Duelle mit richtig großen Klubs. Unter anderem treffen die Bullen auf den amtierenden Sieger Real Madrid und Paris Saint Germain. Eine Kolumne von „Krone“-Sportredakteur Christoph Nister.
Mit großem Trara wurde die „neue Champions League“ gestern in Monaco vorgestellt. Für einen mehrminütigen Einspieler gewann man die Allzeitgrößen Luis Figo, Gianluigi Buffon und Zlatan Ibrahimovic. Dass auch UEFA-Präsident Aleksander Ceferin sich als Laiendarsteller versuchen durfte und sich selbst inszenierte, war entbehrlich.
Dafür ging es wenige Minuten später Schlag auf Schlag. Superstar Cristiano Ronaldo war es vorbehalten, einen ominösen Knopf zu drücken. Anschließend spuckte eine Software binnen Sekunden die Gegner aus. „Meine Schwiegermutter saß hinter mir. Sie hat sich überhaupt nicht ausgekannt“, scherzte Salzburg-Trainer Pep Lijnders.
Geschäftsführer Stephan Reiter und Marketing-Chef Christoph Breu, blieb es vorbehalten, die Auslosung vor Ort zu verfolgen. Dort machten sie große Augen, als ein Gegner nach dem anderen bekannt wurde.
Real Madrid! Der Titelverteidiger! Der größte Klub der Welt! Und dann auch noch im legendären Estadio Santiago Bernabéu. Besser geht’s nicht!
PSG! Das von Luis Enrique trainierte Star-Ensemble, das Jahr für Jahr zu den Favoriten zählt (und trotzdem nie gewinnt).
Giganten auf der einen Seite, aber mindestens genauso wichtig:
Dinamo Zagreb, Stade Brest und Sparta Prag! Keine Giganten und sicher im Bereich der Bullen. Da sind die Top 24 machbar!
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