Cool oder peinlich?

VW Beetle GSR, die Hommage an einen aufgemotzten Käfer

Motor
08.02.2013 10:04
Als der Käfer vor 40 Jahren bereits ein Auslaufmodell war, schickte ihn VW noch einmal in einer besonders sportlichen Version ins Rennen. Den kraftvollen Klassiker gibt es nun in moderner Neuauflage: Als Hommage an den Käfer 1303 S legt VW eine Sportversion des Beetle auf. Wie sein Vorgänger aus den 70er-Jahren verfügt das moderne Coupé mit dem Namenszusatz GSR über eine auffällig gelb-schwarze Lackierung und einen besonders kräftigen Motor.

Unter der Fronthaube des neuen Top-Beetle arbeitet der aus dem Standardmodell bekannte 2,0-Liter-Turbobenziner, der dank einer Leistungsspritze von 10 PS nun aber auf 210 PS kommt. Die Kraft wird ausschließlich auf die Vorderräder übertragen. Der GSR wird mit einem Sechsgang-Handschaltgetriebe ausgeliefert, gegen Aufpreis ist ein Doppelkupplungsgetriebe mit ebenfalls sechs Gängen zu bekommen. Der Spurt auf Tempo 100 soll in 7,3 Sekunden gelingen, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 229 km/h erreicht. Als Verbrauch gibt der Hersteller 7,3 Liter an. 

Äußerlich ist der GSR wie sein Vorbild an der gelben Karosserie mit mattschwarzer Motorhaube und gleichfarbigem Dach zu erkennen. Dazu kommen schwarze Streifen oberhalb der Schweller und in schwarz gehaltene Außenspiegel. Wer es dezenter mag, kann den Beetle auch in der Farbkombination Grau/Schwarz bestellen.

Lediglich 3.500 Exemplare des GSR sollen weltweit verkauft werden. Also etwa so viel, wie damals das ganze Auto: Der VW Käfer 1303 S kostete 1972 mit damals 50 PS in Deutschland exakt 6.890 Mark (ca. 3.400 Euro), das Standardmodell des 1303 war 200 Mark billiger.

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