600 km in 96 Stunden!

Welt sieht zu: Berliner treibt Körper ans Limit

Sport-Mix
07.05.2026 16:43

Von Berlin bis New York. Einmal quer durch Japan. Und jetzt durch die brutalste Hitze Amerikas: Der deutsche Extremsportler Arda Saatçi kennt offenbar keine Grenzen mehr. Der 28-Jährige startete am Montag seine nächste Wahnsinns-Challenge: 600 Kilometer vom berüchtigten Death Valley bis an die Pazifikküste nach Los Angeles – in nur 96 Stunden!

Bereits vor dem Start der wohl härtesten Challenge für Arda wird klar: Dieses Projekt ist nichts für normale Menschen. Temperaturen jenseits der Schmerzgrenze, kilometerlange Highways ohne Schatten, geschwollene Füße, Schlafentzug – und trotzdem marschiert der 28-Jährige weiter. Und die ganze Welt sieht zu!

Auf Marathon folgt Marathon
Dienstagfrüh, 11.05 Uhr Ortszeit in Kalifornien: Im Badwater Basin, dem tiefsten Punkt Nordamerikas, fällt der Startschuss für die „Red Bull Cyborg Season“. Nach nicht einmal fünf Stunden knackt er bereits die Marathonmarke. Bei Sonnenuntergang läuft er an den berühmten Mesquite-Dünen vorbei, direkt hinein in die Nacht.

Nur 20 Minuten Schlaf
Während andere Menschen längst zusammenbrechen würden, gönnt sich der Deutsche gerade einmal 20 Minuten Schlaf. Später folgt noch eine kurze Stunde Pause. Mehr nicht. Während sein Team Blasen versorgt und die Beine massiert, nimmt der Berliner im Gehen Nahrung, Koffein und Elektrolyte zu sich. Rund 15.000 Kalorien täglich, bis zu 1000 Milligramm Sodium pro Stunde und 90 Gramm Kohlenhydrate – ein Kampf gegen den völligen Zusammenbruch.

Arda wird live von Hunderttausenden Fans im Netz verfolgt: 

(Bild: Cameron Moon / Red Bull Content Pool)
(Bild: Daniel Gracanin / Red Bull Content Pool)

Besonders brutal: ein Anstieg über 1510 Höhenmeter mit bis zu zehn Prozent Steigung mitten in der Nacht. Doch Arda grinst weiter in die Kamera und sagt nur: „Ich fühl’ mich gut.“

Nach 33 Stunden auf den Beinen erreichte der Deutsche schließlich die 200-Kilometer-Marke bei Trona. Da hat er bereits mehr als die Hälfte aller Höhenmeter hinter sich gebracht. Was in seinem Kopf vorgeht? „In dem einen Moment denke ich, ich fliege – und im anderen Moment denke ich mir: Was mache ich für eine Scheiße?“

Trotz der Herausforderung bleibt der Extremsportler erstaunlich bodenständig: „Ich bin auch ein normaler Junge aus der Nachbarschaft, der versucht, einen Stern zu greifen. Nicht mehr und nicht weniger.“

Zitat Icon

Ich bin auch ein normaler Junge aus der Nachbarschaft, der versucht, einen Stern zu greifen.

Extremsportler Arda Saatçi (28)

Trotz Ermüdungsbruch nach New York
Bekannt wurde der Deutsche 2024 mit seinem spektakulären Lauf von Berlin nach New York – rund 3000 Kilometer. Selbst ein Ermüdungsbruch stoppte ihn damals nicht. Nach zwei Monaten Pause zog er das Projekt durch und erreichte nach 74 Tagen den Big Apple.

Doch damit nicht genug: 2025 lief der Extremsportler einmal komplett durch Japan – 3000 Kilometer in nur 43 Tagen. Fast zwei Marathons täglich. Jetzt soll die nächste Sensation folgen – live verfolgt von Hunderttausenden Fans im Netz. Die große Frage bleibt: Erreicht der 28-Jährige am Samstag das Ziel? Und: Wie lange hält ein Mensch so etwas überhaupt durch?

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