Noch immer ist die ehemalige Parkfläche in Lendorf, die vor allem von vielen Pendlern genutzt wurde, gesperrt. Denn Gemeinde und Land werden sich nach wie vor nicht einig.
Es handelt sich um eine kleine Parkfläche direkt vor der Autobahnauffahrt in Lendorf. Wie berichtet, wurde diese immer von Pendlern beziehungsweise Fahrgemeinschaften genutzt. Seit Jahren ist sie mittlerweile jedoch gesperrt. Und das sorgt vor allem bei der Bevölkerung für Kopfschütteln. „Derzeit ist der Platz nichts – außer ein nutzloser Schandfleck“, verstehen Anrainer die langandauernde Sperre nicht.
„Übernehmen mit Sicherheit nicht die Haftung“
Bereits im Frühjahr gab es zwischen Land und Gemeinde Gespräche für eine mögliche Wiedereröffnung. Doch weder das Land noch die Gemeinde möchte die Verantwortung übernehmen. „Wir wollen den Parkplatz natürlich eröffnen, aber wir übernehmen mit Sicherheit nicht die Haftung für eine Fläche, die sich im Eigentum des Landes befindet“, so Lendorfs Bürgermeisterin Marika Lagger-Pöllinger. Die Gemeinde würde jedoch Winterdienst und Müllentsorgung übernehmen. „Aber nicht die Verantwortung für die Erhaltung.“
Das sieht das Land und die Straßenverwaltung mit Horst Tuppinger anders. „Wir sind keine Parkplatzbetreiber und können dieser Aufgabe deshalb auch nicht nachkommen.“
Im September wollen sich die Zuständigen jedoch ein weiteres Mal treffen. „Der Unmut unter den Bürgern ist verständlich. Denn die geschlossene Parkfläche gleicht derzeit wirklich einem Schandfleck“, versteht die Bürgermeisterin den Ärger der Bürger und will das Problem daher aus dem Weg räumen. „Aber hauptsächlich wurde die Fläche nicht von uns Lendorfern, sondern von Bewohnern aus den Nachbargemeinden genutzt. Daher sollte die Verantwortung über diese Fläche eigentlich auch aufgeteilt werden.“
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