Drogeriewaren haben jüngst im Preis um über 30 Prozent nachgegeben, Reis, Butter und Co. sind seit 2019 aber explodiert und pendeln sich jetzt lediglich auf hohem Niveau ein. Für Mini-Einkommen gibt es somit keine Entlastung.
Von Aufatmen kann keine Rede sein! Wie die „Krone“ und die Arbeiterkammer Salzburg vorgerechnet haben, hat sich der Preis bei vielen Lebensmitteln zuletzt zwar eingependelt. Der so genannte „kleine Warenkorb“ ist im Vergleich mit Frühjahr 2023 sogar um gut sieben Prozent günstiger geworden.
Für Geringverdiener und beispielsweise Arbeitslose, die die Euros zusammenkratzen müssen, um satt zu werden, hat sich an der misslichen Lage leider gar nichts geändert. Während die Drogeriewaren um 37,5 Prozent günstiger geworden sind, sind die Lebensmittel fast gleich teuer geblieben. Seit 2019 haben sich manche Basisprodukte wie Reis, Brot, Butter sogar um hohe zweistellige Prozentbeträge verteuert. Überdurchschnittlich, wenn man auf den Verbraucherpreisindex VPI sieht, der sich um 25,8 Prozent erhöhte.
„Besonders hart getroffen sind Haushalte, die auf diese günstigen Produkte angewiesen sind“, erklärt AK Salzburg-Boss Peter Eder. Hintergrund: Billigere Eigenmarken sind im Markt in der Regel von Aktionspreisen und Sonderrabatten ausgenommen. Der Kauf dieser ist für Menschen mit kleinem Einkommen aber alternativlos.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.