Über ein Bauprojekt von Ex-Red-Bull-Manager Volker Viechtbauer und Mark Mateschitz wurde im Februar nach viel Wirbel ein Baustopp verhängt. Jetzt sind die Projektgesellschaft und die Stadt auf der Suche nach einer Lösung, um den Bau fertigstellen zu können.
Viel Aufregung gab es im Februar um den Baustopp bei einem Projekt mit Luxus-Wohnungen in der Salzburger Kaigasse. An dem Vorhaben sind Red-Bull-Eigentümer Mark Mateschitz und Ex-Red-Bull-Manager Volker Viechtbauer beteiligt. Teile des Gebäudes wurden wegen Baumängel abgerissen, ohne eine neuerliche Genehmigung einzuholen.
In der Stadtpolitik war die Aufregung groß, die Stadt verhängte einen Baustopp, die Bauherren entschuldigten sich. Jetzt laufen Gespräche zu einer Wiederaufnahme der Baustelle. „Wir werden die offenen Punkte mit den zuständigen Stellen klären und wollen rasch eine geordnete Fortsetzung des Umbaus möglich machen“, sagt Projektmanagerin Birgit Polster.
„Es ist niemandem geholfen, wenn ein Haus in dieser Lage auf unbestimmte Zeit eine Baustelle bleibt. Die Stadt und die Projektwerber haben daher ein gemeinsames Interesse, eine rechtlich saubere und tragfähige Lösung zu finden“, sagt Planungs-Stadträtin Anna Schiester (Bürgerliste).
Die begonnenen Gespräche zur Wiederaufnahme der Baustelle sollen „eng abgestimmt“ fortgesetzt werden, heißt es von beiden Seiten. „Es wurde keine schützenswerte und historische Bausubstanz zerstört“, betont Projektmanagerin Polster.
Allerdings sei bei kaputten Holzdecken und zwei Wänden vom ursprünglich genehmigten Umfang abgewichen worden. Wann der Bau wieder aufgenommen wird, ist vorerst offen.
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